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21. November 2017 | 11:24 Uhr

Handball : SSC-Damen ziehen voll durch

vom

Die SSC-Damen ließen nichts anbrennen: Sie bezwangen gestern Abend vor 811 Zuschauern in der Arena den Aufsteiger Bayer Leverkusen souverän mit 3:0 (14, 18, 14 ). Das hatte sich SSC-Trainer Teun Buijs so vorgestellt.

svz.de von
erstellt am 16.Feb.2012 | 12:32 Uhr

„Für uns sind die zwei Punkte wichtig und ich will ein gutes Spiel sehen", hatte Trainer Teun Buijs im Vorfeld der Partie seiner Schweriner Volleyballerinnen gegen Bayer Leverkusen gesagt. Und die SSC-Damen taten ihm den Gefallen. Sie bezwangen gestern Abend vor 811 Zuschauern in der Arena den Aufsteiger souverän mit 3:0 (14, 18, 14 ).


Vor dem Spiel gratulierte SSC-Präsident Johannes Wienecke dem langjährigen Förderer und Funktionär Hubert Getzin zu seinem 70. Geburtstag. „1990 wusste der Schweriner Volleyball nicht, wie es weitergehen soll. Da haben einige Leute wie auch Hubert gesagt, es muss weitergehen. Als Präsident, Vize, Teamleiter und als Geschäftsführer der Lübzer Brauerei sind die Erfolge der Volleyballerinnen auch ein Verdienst von Hubert. Und Hubert ist 70 geworden. Wir danken Hubert für seinen Einsatz“, so Wienecke. „Dass ich weitermache, dass wisst Ihr“, so der Jubilar, der selten ein Spiel „seiner“ Volleyballerinnen verpasst.
Doch dann ging es los. Und Anja Brandt war es vorbehalten, den ersten Punkt zu machen. Die SSC-Mittelblockerin, die gestern ihren 22. Geburtstag feierte, legte danach auch eine glänzende Aufschlagsserie hin. Die SSC-Damen machten schnell klar, wer hier Herr im Hause. Die Gastgeberinnen setzten Bayer mit guten Aufschlägen unter Druck. Der Aufsteiger konnte einem schon Leid tun, er war in der Annahme total überfordert, sodass er keinen Angriff zustande brachte, der den SSC in Schwierigkeiten bringen konnte. Beim 20:8 schickte Teun Buijs Youngster Tanja Joachim für Denise Hanke im Zuspiel aufs Feld. Es lief weiter beim SSC. Der Satzgewinn war nur eine Frage der Zeit.


In Durchgang zwei stellte Schwerins Trainer noch einmal um. Er nahm Diagonalspielerin Patricia Thormann runter und schickte dafür Julia Retzlaff aufs Feld. Der Niederländer machte das wahr, was er schon im Vorfeld angekündigt hatte, nämlich die Energie zu verteilen. Er wechselte auch in der Folge munter durch. Leverkusen konnte weiter machen, was es wollte, der SSC hatte immer eine Antwort. Und wenn Bayer mal zu einem Punkt kam, dann aber nur, weil der deutsche Meister zu unpräzise spielte. Es bestand zu keiner Zeit Gefahr, dass der SSC einen Satz, geschweige denn das Spiel verlieren sollte. Verdient ging diese Partie an die Gastgeberinnen. Die hammerharten Aufgaben warten aber schon. Bereits am Sonnabend müssen die Buijs-Schützlinge beim Tabellenführer Rote Raben Vilsbiburg antreten. Das wird die Generalprobe fürs DVV-Pokalfinale am 4. März in Halle/W.. Hierfür haben SSC-Fans heute noch die Möglichkeit, sich über Sewert-Reisen für die Fan-Fahrt anzumelden.

Schwerin: Buijs, Brandt, Hanke, Topic, Aas, Thormann - Hakuta; Joachim, Retzlaff, Kauffeldt, Offer, Stein.
Leverkusen: Hoja, Pettke, Schneider, Lambers, Lena Verheyen, Weiand - Lambertz; Walsh; Melanie Verheyen.
SR: Seiler/Gierke (Elmshorn/Pampow). Z.: 811.
Spielzeit: 66 (21, 24, 21) Minuten.
Weiter spielten
: VCO Berlin - Köpenick 0:3 (-25, -17, -23); Suhl - Potsdam 30 (18, 17, 17); Dresden - Sinsheim 3:0 (28, 21, 16); Aachen - Hamburg 0:3 (-13, -20, - 21); Stuttgart - Münster 1:3 (-23, -19, 20, -18); Vilsbiburg - Wiesbaden 3:1 (-23, 21, 18, 20).

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