Volleyball Rückrundenstart in Schwerin : SSC bittet zum Nordderby

<fettakgl>Außenangreiferin Anne Buijs</fettakgl> (r.) - links sieht Lousi Souza Ziegler ihrer SSC-Teamkollegin bei der Annahme zu -  ist nach ihrer langen Verletzungspause wieder auf einem guten Weg.<foto>Albrecht</foto>
Außenangreiferin Anne Buijs (r.) - links sieht Lousi Souza Ziegler ihrer SSC-Teamkollegin bei der Annahme zu - ist nach ihrer langen Verletzungspause wieder auf einem guten Weg.Albrecht

Zum Auftakt der Rückrunde in Deutschlands Volleyball-Eliteliga empfängt der amtierende Meister und derzeitge Tabellenführer Schweriner SC heute um 19 Uhr in der Arena am Lambrechtsgrund das Team von VT Aurubis Hamburg.

svz.de von
04. Januar 2013, 07:11 Uhr

Schwerin | "Wir sind das ja gar nicht anders gewohnt", meinte Schwerins Trainer Teun Buijs mit einem Lachen. Neues Jahr, altes Spiel: Für die Volleyballerinnen des Schweriner SC geht es gleich im Januar mit englischen Wochen wieder in die Vollen mit Bundesliga und Champions League.

Zum Auftakt der Rückrunde in Deutschlands Eliteliga empfängt der amtierende Meister und derzeitge Tabellenführer heute um 19 Uhr in der Arena am Lambrechtsgrund das Team von VT Aurubis Hamburg. "Wir hatten einige Tage vor Vilsbiburg und danach ein paar Tage Pause. Das hat den Mädels richtig gut getan - sie sind wieder bereit. Wir haben in den vergangenen Tagen wieder gut trainiert", sagt Teun Buijs. Nach dem neuerlichen Einzug ins DVV-Pokalfinale am 29. Dezember bei den Roten Raben Vilsbiburg (3:2) heißt es jetzt erst einmal für den Titelverteidiger die glänzende Ausgangsposition in der Bundesliga gegen den Tabellenneunten aus Hamburg zu festigen.

"Hamburg hat eine sehr gute Mannschaft. Sie ist aber bislang hinter den Erwartungen zurückgeblieben", weiß Schwerins Coach, der seine Mannschaft insbesondere vor Angreiferin Vendula Merkova warnt. Der Niederländer geht davon aus, dass es heute ein "gutes Spiel" wird. "Wenn Hamburg frei aufspielen kann, dann sind sie gefährlich. Wenn sie allerdings unter Druck geraten, bekommen sie Probleme", hat Buijs festgestellt. So sollen seine Spielerinnen den Gegner gleich mit Top-Aufschlägen unter Druck setzen und aus einer sicheren Annahme heraus ihr schnelles, variables Angriffsspiel aufziehen.

Allerdings reist in diesen Wochen jeder Gegner als Außenseiter nach Schwerin. So haben hier auch die Hamburgerinnen nichts zu verlieren. "Es ist aber die Frage, ob sie hier ohne Druck spielen können. Sie müssen so langsam anfangen zu punkten", sieht Teun Buijs auch psycholgisch den Vorteil bei seinem Team. Ihm stehen alle Spielerinnen zur Verfügung. Auch seine Tochter Anne wird nach ihrer Verletzungspause wie schon beim Pokal-Halbfinale in Vilsbiburg wieder Einsatzzeit bekommen.

Die Hamburgerinnen korrigierten für die Rückrunde erst einmal ihr Ziel. "Wir haben zwischen den Feiertagen gut gearbeitet und uns neue Ziele für die zweite Saisonhälfte gesetzt", sagt VTA-Trainer Jean-Pierre Staelens auf der Vereinshomepage. Tabellenplatz sechs sei jetzt die Ausrichtung - die direkte Play-off-Qualifikation. Vor Saisonstart wurde Hamburg von vielen auch als Geheimfavorit gehandelt. Die Fehler der Vergangenheit seien aufgearbeitet, die Mannschaft gehe physisch und mental gestärkt in die Rückrunde.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen