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Russischer Volleyball-Meister Dinamo Kasan zu Gast : SSC bittet zum ersten Kräftemessen

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Auf Volleyball der europäischen Spitzenklasse können sich heute die Fans des Schweriner SC freuen. Seit dem Wochenende dreht sich alles bei den SSC-Damen um das heutige Auftaktspiel in der Champions League.

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erstellt am 24.Okt.2012 | 10:59 Uhr

Schwerin | Auf Volleyball der europäischen Spitzenklasse können sich heute die Fans des Schweriner SC freuen. Seit dem Wochenende dreht sich alles bei den SSC-Damen um das heutige Auftaktspiel in der Champions League - und das wird gleich ein Kracher. Um 19 Uhr empfängt der deutsche Doublegewinner den russischen Meister Dinamo Kasan in der Arena. "Das ist für mich als Trainer eine sehr interessante Geschichte. Ich habe schon drei Videos von ihnen angesehen, sie spielen sehr hoch und schnell", informierte SSC-Trainer Teun Buijs. "Wie alle russischen Mannschaften sind sie aber nicht so gut in der Annahme. Da müssen wir mit viel Risiko im Aufschlag agieren", so der Niederländer, der in den vergangenen Tagen viel Abwehr trainiert hat. "Darüber müssen wir versuchen, unser erstes Tempo aufzuziehen und schnell mit Lucia und Quinta (die Mittelblockerinnen Hatinova und Steenbergen - d. A.) anzugreifen", verrät der SSC-Coach. Doch er warnt auch vor dem "Riesenblock. Die stehen mit drei Spielerinnen da vorn."

Doch die alles entscheidende Frage formuliert der Niederländer, der bis auf Youngster Lisa Stein alle Spielerinnen zur Verfügung hat, so: "Wie stoppen wir Gamova? Sie greift so hoch und kräftig an." Ekaterina Gamova ist der unumstrittene Star bei Kasan. Die 32-jährige Außenangreiferin mit dem Gardemaß von 2,02 Metern holte mit Russland zweimal den WM-Titel (2006 und 2010) und zweimal Silber bei Olympia (2000 in Sydney und 2004 in Athen). "Die Russen versuchen den ersten Angriff auch mal über eine andere Spielerin, aber der zweite kommt immer über Gamova", hat Teun Buijs bei seinem Videostudium ausgemacht. Die russische Nationalspielerin, einst in Diensten von Uralotchka Jekaterinburg und Gegner des SSC in der Champions-League-Saison 2001/2002, bekomme in jedem Spiel zwischen 40 und 60 Bälle, wovon sie 50 Prozent versenke.

Doch bange machen gilt nicht. "Wir haben im vergangenen Jahr viele Erfahrungen gesammelt. Und in der Vorbereitung auf diese Saison haben wir den polnischen Meister geschlagen." Gerade mit dem Sieg gegen Sopot, das ebenfalls in der Champions League startet, tankten die Schwerinerinnen viel Selbstvertrauen.

Der Modus

Die Vorrunde der Champions League wird in sechs Vierergruppen gespielt. Jeder tritt gegen jeden in Hin- und Rückspielen an. Die Erst- und Zweitplatzierten jeder Gruppe qualifizieren sich für die 12er-Play-offs. Nach dem Ende der Gruppenphase wird der Ausrichter benannt, der dann direkt für das Final Four gesetzt ist. An seine Stelle, sollte der Ausrichter unter den zwölf Qualifizierten stehen, rückt der beste Drittplatzierte nach. Die vier weiteren besten Drittplatzierten spielen in der Challenge Round des CEV-Pokals weiter. Für den schlechtesten Drittplatzierten sowie die Gruppenvierten ist die Europapokal-Saison beendet. Die zwölf Qualifizierten ermitteln in Hin- und Rückspiel die sechs Teilnehmer für die 6er-Play-offs. In den dortigen drei Paarungen geht es wieder in Hin- und Rückspiel um die Qualifikation zum Final Four.

Champions League: Alle SSC-Termine

24. Oktober 2012 19.00 Uhr Schwerin – Kasan
30. Oktober 2012 19.00 Uhr Constanta – Schwerin
13. November 2012 20.00 Uhr Urbino – Schwerin
21. November 2012 19.00 Uhr Schwerin – Urbino
05. Dezember 2012 19.00 Uhr Schwerin – Constanta
11. Dezember 2012 19.00 Uhr Kasan – Schwerin

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