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Heimerfolg für SSC über Stuttgart : Souveräne Vorstellung des Meisters

vom

Der Volleyballmeister SSC steht vorzeitig als Sieger der Bundesliga-Normalrunde fest. Bei dem 3:0-Heimerfolg über Stuttgart, ließen die Schwerinerinnen den Gästen vor 1442 Zuschauern keine Chance.

svz.de von
erstellt am 17.Feb.2013 | 07:36 Uhr

Schwerin | Die Volleyballerinnen des deutschen Meisters Schweriner SC ziehen weiter an der Tabellenspitze einsam ihre Kreise. Am Sonnabend ließen die SSC-Damen in der heimischen Arena beim souveränen 3:0 (15, 21, 14)-Erfolg auch Allianz MTV Stuttgart sehr zur Freude der 1442 Fans keine Chance.

"Es sieht gut aus. Im ersten und dritten Satz haben wir sehr konzentriert gespielt. Die Mädels sind mental total stark. Im zweiten Satz hatten wir ein bisschen Annahmeprobleme, Stuttgart hat uns da auch mit dem Aufschlag unter Druck gesetzt", meinte SSC-Trainer Teun Buijs. Sein Gegenüber Jan Lindenmair konnte den Schwerinerinnen nur ein entsprechendes Lob zollen: "Glückwunsch an Schwerin. Der SSC ist und bleibt die beste Mannschaft derzeit in Deutschland. Ich wünsche der Mannschaft weiter viel Erfolg", so Stuttgarts Coach, der mit der Leistung seines Teams nicht zufrieden war: "Ich bin sehr enttäuscht. Wir hatten uns viel mehr vorgenommen - zumindest, dass wir besser und mehr mitspielen können."

Verständlich seine Unzufriedenheit. Nach einer kleinen Anlaufschwäche rollte die SSC-Angriffswelle nur so über die Schwaben her. Mit gewaltigen Aufschlägen - nicht nur wie bekanntermaßen von Zuspielerin Denise Hanke - entwickelten die Gastgeberinnen enormen Druck, sodass die Stuttgarterinnen gar nicht erst kontrollierte Angriffe zustande brachten.

Erst im zweiten Satz, als der SSC etwas nachließ, kamen auch die Gäste besser ins Spiel. Bei Schwerin wackelte die Annahme, in der Folge kamen auch die Angriffe nicht mehr so präzise. Bis zum 21:20 blieb dieser Abschnitt offen. Doch der SSC kann immer noch eine Schippe drauflegen, so auch bei diesem Spielstand und brachte auch diesen Durchgang ungefährdet nach Hause. Lucia Hatinova, die von Lindenmair als beste SSC-Akteurin ausgezeichnet wurde, versenkte den zweiten Satzball.

Und die souveräne Vorstellung des Meisters ging weiter. Ohne irgendwelche Schwächephasen zogen die Buijs-Schützlinge durch. Für Außenangreiferin Anne Buijs kam nun Laetitia Moma Bassoko zum Einsatz. Und Kameruns Nationalspielerin kommt im SSC-Team immer besser zurecht. Im Angriff blitzte ihre Gefährlichkeit auf, in der Annahme machte sie in den vergangenen Wochen große Fortschritte. Die Schwaben fanden keine Mittel, den SSC nur annähernd in Bedrängnis zu bringen. Die Gastgeberinnen hingegen sprühten nur noch vor Spielwitz und machten kurzen Prozess. Die Müdigkeit der vergangenen Wochen nach dem Champions-League-Aus im Achtelfinale ist verflogen. Die SSC-Spielerinnen sind wieder voll auf der Höhe, das Resultat sah man eben am Sonnabend.

Und so soll es weitergehen. "Wir haben in der vergangenen Woche hart trainiert mit Blick auf das Spiel in Wiesbaden am Samstag und das Pokalfinale eine Woche später. Ich habe endlich nach den Verletzungen alle 13 Spielerinnen im Training. Da pushen sich alle gegenseitig. Unser Niveau im Training ist manchmal höher, als das in der Bundesliga", freut sich Trainer Buijs über seinen Luxuskader.

Eine neue Trommel für den Fanclub

Eine verspätete Bescherung gab es für den SSC-Fanclub noch vor dem Spiel gegen Stuttgart. Kapitän Denise Hanke und Lisa Thomsen überreichten ihren treuen Anhängern eine neue Trommel. "Ich wollte auch mal das Mikrofon halten. Es hat ein bisschen gedauert, bis die neue Trommel fertig war, da sich jede Spielerin darauf verewigen sollte. Es ist ein nachträgliches Weihnachtsgeschenk an unseren Fanclub, stellvertretend für alle Fans, die uns mit nach Halle zum Pokalfinale begleiten", so Lisa Thomsen vor der Pressekonferenz.


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