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FC Hansa Rostock ins Trainingslager : Sonne satt statt Schnee und Matsch

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erstellt am 11.Jan.2011 | 12:22 Uhr

Rostock | Hansa Rostock flieht vor den winterlichen Witterungsbedingungen an der heimischen Ostseeküste und will sich ab morgen eine Woche lang an der spanischen Südküste den Feinschliff für die Rückrunde in der 3. Fußball-Liga holen.

Strahlendblauer Himmel, Temperaturen um die 20 Grad und eine Regenwahrscheinlichkeit von null Prozent haben die Wetterfrösche für die Ankunft des Teams von Trainer Peter Vollmann vorausgesagt. Beste Bedingungen also, um das Unterfangen sofortiger Wiederaufstieg zielstrebig voranzutreiben.

Die Wetteraussichten freuen auch Manager Stefan Beinlich. Er hat das Trainingsquartier nördlich der spanischen Hafenstadt Malaga ausgesucht, das vor dem Umbau in eine Hotelanlage ein Kloster war. "Dort sind wir die einzigen Gäste, uns stört also keiner", erläuterte der ehemalige Nationalspieler. Zwei Gehminuten vom Hotel entfernt befindet sich ein Rasenplatz. Das Trainingslager ist für die Mecklenburger erschwinglich - jedenfalls kostet es nicht mehr, als wenn sie auf dem heimischen Trainingsgelände oder gar in der DKB-Arena üben würden. "Der Betrieb der Rasenheizung auf dem Trainingsplatz kostet pro Woche über 15 000 Euro. Das ist fast so teuer wie das komplette Trainingslager", sagte Beinlich. Von den Belastungen für den Rasen ganz zu schweigen. Daher sind Vollmann und Co. Ende vergangener Woche auf den von Schnee geräumten Kunstrasenplatz vor der Hansa-Geschäftsstelle umgezogen.

Dort hat der 53 Jahre alte Fußball-Lehrer den 23 Spielern, die mit auf die Reise nach Spanien gehen werden, konditionell auf die Sprünge geholfen. Vorausgegangen war ein Laktattest, der dem Trainer vermittelte, ob seine Schützlinge ihre Hausaufgaben in der kurzen Winterpause ordentlich erledigt hätten. "Alle haben sich im Vergleich zum Saisonbeginn gesteigert", lobte Vollmann und erteilte Mittelfeldspieler Mohammed Lartey die Bestnote.

Stammplätze werden neu vergeben

Die wird sich der 24-Jährige in Südspanien erneut verdienen müssen. Die Stammplätze werden neu vergeben, alte Pfründe aus der Super-Hinserie zählen nichts mehr - oder nicht mehr viel. Nach den beiden Testspielen am Freitag gegen den Liga-Konkurrenten SV Wehen Wiesbaden und am 18. Januar gegen das Reserveteam des spanischen Erstligisten FC Malaga wird Vollmann wissen, wen er im ersten Pflichtspiel des Jahres am 22. Januar gegen Rot-Weiß Erfurt auf den Rasen der DKB-Arena schicken wird.

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