zur Navigation springen

So lala - dafür haben wir eine Ohrfeige gekriegt

vom

svz.de von
erstellt am 17.Apr.2011 | 04:33 Uhr

Saarbrücken | Peter Vollmann, Trainer des Fußball-Drittligisten FC Hansa Rostock, war nach dem 0:3 beim 1. FC Saarbrücken bedient. Das kam im Gespräch mit Peter Richter deutlich zum Ausdruck.

Herr Vollmann, abgesehen von der Anfangsphase schien Ihr Team nicht so ganz bei der Sache zu sein.

Peter Vollmann: Ja, das ist so. Wir haben genau den falschen Weg gewählt, indem wir mit Euphorie hier reingegangen sind. Es war wie beim 1:2 in Braunschweig: Wir lassen uns vom eigenen Spiel in der Anfangsphase blenden, sind deshalb nicht wach in den entscheidenden Situationen und verlieren unsere Taktik. Wir müssen disziplinierter auftreten. Das war einfach zu wenig.

Was war die Ursache für diese deftige Niederlage?

Wir nahmen die Sache im Mittelfeld nicht ernst genug, verhielten uns auch taktisch in manchen Bereichen fahrlässig. Wir haben das so lala in Angriff genommen - mal sehen, was dabei rauskommt - und dafür eine Ohrfeige gekriegt. Die Spieler hatten sich das einfacher vorgestellt. Wir müssen jetzt auch vom Kopf her regenerieren.

Was empfinden Sie als schlimmer - das 0:3 oder den noch nicht perfekten Aufstieg?

Beides gleich. Ich bin enttäuscht, dass wir es nicht geschafft haben und wie wir aufgetreten sind. Wir müssen jetzt alles darauf konzentrieren, erst mal diesen einen Punkt zu gewinnen. Die Partie am Mittwoch gegen Sandhausen wird aber kein Selbstläufer. Es ist dringend nötig, dass wieder ein Ruck durch die Mannschaft geht. Denn es hat sich gezeigt: Der letzte Zentimeter, den man gehen muss, ist manchmal der schwerste. Dieses 0:3 hier in Saarbrücken war, glaube ich, unser schlechtestes Saisonspiel. Wenn wir noch fünfmal so auftreten, werden wir fünfmal verlieren.

Aufsteigen täte der FC Hansa allerdings wohl dennoch...

Ich würde es aber gern aus eigener Kraft schaffen.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen