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Hansa-Youngster Lukas Pägelow über sein Debüt : So aufgeregt wie noch nie

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Hansa-Talent Lukas Pägelow hat eine traumhafte Woche hinter sich. Der 19-jährige Innenverteidiger unterschrieb am Freitag einen Profivertrag und feierte nur zwei Tage später sein Profi-Debüt im Trikot der Rostocker.

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erstellt am 13.Aug.2013 | 06:01 Uhr

Rostock | Hansa-Talent Lukas Pägelow hat eine traumhafte Woche hinter sich. Der 19-jährige Innenverteidiger unterschrieb am Freitag einen Profivertrag bis zum 30. Juni 2015 und feierte nur zwei Tage später sein Profi-Debüt im Trikot des Rostocker Fußball-Drittligisten. "Mehr geht eigentlich nicht", so der Abwehrmann, der im Heimspiel gegen den VfB Stuttgart II (3:1) ab der 54. Minute für den verletzt ausgeschiedenen Kapitän Sebastian Pelzer in die Bresche springen musste: "Das Komische war, dass wir uns noch gar nicht richtig warm gemacht hatten. Ich bin nur zwei Bahnen hinter dem Tor gelaufen. Vielleicht war das aber auch mein Glück, so konnte ich nicht so viel nachdenken, sondern musste gleich rauf auf den Platz."

Große Anpassungsschwierigkeiten hatte der Youngster nicht, wenngleich er zugibt: "Ich war schon ziemlich aufgeregt, so doll wie eigentlich noch nie. Aber die Nervosität war schnell verflogen. Wir wehrten gleich einen Eckball ab und liefen einen Konter. Dann war ich richtig drin im Spiel."

Coach Bergmann: "Ich war überhaupt nicht nervös"

Hansa-Coach Andreas Bergmann hatte keinerlei Bedenken, das Nachwuchstalent für seinen Kapitän zu bringen: "Ich war überhaupt nicht nervös, und darauf kommt es schließlich an. Der Junge hat die Qualität und seine Sache gut gemacht. Sicherlich werden auch mal Rückschläge kommen und Fehler passieren, doch das gehört in der Entwicklung dazu. Wichtig ist, dass man junge Spieler auch im Profibereich zum Einsatz bringt und ihnen eine Chance gibt. Nur das bringt sie am Ende auch weiter."

Lukas Pägelow, der mit den A-Junioren des Vereins in diesem Sommer Deutscher Vize-Meister wurde, hat nach seinem ersten Einsatz im Profiteam Lunte gerochen. "Ich werde jetzt im Training weiter Gas geben und hoffe, dass ich im Saisonverlauf noch zu weiteren Einsätzen komme. Letztlich hat man ja am Wochenende gesehen, wie schnell es gehen kann", so der gebürtige Mecklenburger (in Hagenow).

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