Volleyball-Champions League : Schwerin in Europa-Euphorie

<fettakgl>Schnell über die Mitte </fettakgl>mit Quinta Steenbergen (M.) war gegen Busto Arisizio ein Rezept zum Erfolg. <foto>Dietmar Albrecht</foto>
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Schnell über die Mitte mit Quinta Steenbergen (M.) war gegen Busto Arisizio ein Rezept zum Erfolg. Dietmar Albrecht

Grandios, genial, super - nach dem Sieg gegen den italienischen Meister sind die SSC-Volleyballerinnen im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League zu Hause weiter ungeschlagen.

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18. Januar 2013, 11:27 Uhr

Schwerin | Die Volleyballerinnen des Schweriner SC platzten fast vor Stolz und das zu Recht. "Wahnsinn, wir sind in dieser Saison in der Champions League zu Hause noch ungeschlagen", strahlte Libero Lisa Thomsen. Bereits in der Gruppenphase feierte der deutsche Doublegewinner Heimsiege gegen Dinamo Kasan, Tiboni Urbino und Tomis Constanta. "Vor ein, zwei Jahren waren wir noch weit von den italienischen Vereinen entfernt und jetzt schlagen wir den italienischen Meister - das ist einfach nur geil", sprudelte es aus Zuspielerin Denise Hanke heraus.

Grandios, genial, super - die 1800 Zuschauer in der ausverkauften Arena waren schier aus dem Häuschen. Der Auftritt der SSC-Damen am Mittwochabend im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League gegen Italiens Doublegewinner Busto Arsizio brachte die Stimmung zum Überkochen. "Oh, wie ist das schön, so was hat man lange nicht gesehen", skandierten die Volleyball-Anhänger nach dem hart umkämpften 3:2 (-11, 22, 17, -13, 13)-Erfolg. Damit hielt sich der deutsche Meister alle Möglichkeiten für das Rückspiel am kommenden Donnerstag in Busto Arsizio offen. Noch vor Jahresfrist unterlag der SSC eben diesem Team zweimal in der Challenge Round des CEV-Pokals (2:3, 1:3).

Einmal mehr beeindruckte die Art und Weise des Sieges. Nach schwachem ersten Satz steigerten sich die SSC-Damen in der Folge enorm. "Wir hatten anfangs mit dem schnellen Spiel der Italienerinnen unsere Mühe und mussten uns erst einmal darauf einstellen. Das ist ein ganz anderes Niveau als in der Bundesliga", so Lisa Thomsen. Und dann lief es, bis im vierten Satz erneut ein Einbruch kam. "So wie wir im zweiten und dritten Satz unsere Taktik geändert haben, haben sie das im vierten gemacht", sagte Trainer Teun Buijs. Da erkennt man die Klasse beider Teams auf höchstem Niveau.

Im Tiebreak beeindruckte der SSC durch seine enorme Nervenstärke. "Wir spielen Punkt für Punkt", lautet die Devise des Trainer und seiner Mannschaft fast schon gebetsmühlenartig. Doch der Erfolg gibt ihnen Recht. Selbst ein 8:10 konnte sie nicht schrecken. Busto-Trainer Carlo Parisi auf die Frage, wer denn die beste SSC-Spielerin des Abends war: "Da kann man keine hervorheben. Die gesamte Mannschaft hat sehr gut gespielt." Auch Dank der Unterstützung der Fans. "Das Publikum war einfach sensationell. Es hätte noch ein Heimspiel in der Champions League verdient", meinte Lisa Thomsen. Dem ist nichts mehr hinzuzufügen…

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