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Hansa heute gegen den VfB Stuttgart II : Schulter kann Pelzer nicht stoppen

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Mit dem Rückenwind des Sieges aus der Vorwoche will der FC Hansa Rostock heute in der DKB-Arena nachlegen und mit einem Erfolg über den VfB Stuttgart II den nächsten Schritt in Richtung des großen Ziels Aufstieg machen.

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erstellt am 28.Jan.2011 | 08:53 Uhr

Rostock | Mit dem Rückenwind des Sieges aus der Vorwoche gegen Rot-Weiß Erfurt (3:0) will Fußball-Drittligist Hansa Rostock heute ab 14 Uhr in der heimischen DKB-Arena nachlegen und mit einem Erfolg über den VfB Stuttgart II den nächsten Schritt in Richtung des großen Ziels - Aufstieg - machen. Als Zweiter sind die Ostseestädter Favorit im Duell mit der abstiegsbedrohten Bundesliga-Reserve der Schwaben. "Der Sieg gegen Erfurt war für uns sehr wichtig, weil wir nach der langen Spielpause nicht wussten, wo wir stehen. Jetzt wollen wir weitermachen, auch wenn Michael Wiemann ausfällt (fünfte gelbe Karte - d. Red.). Ich bin überzeugt, dass ein anderer in die Bresche springen wird", sagt Rostocks Sebastian Pelzer.

Der 30-Jährige ist derzeit selbst angeschlagen, quält sich seit dem Trainingslager in Spanien mit einer schmerzhaften Schulterverletzung herum. Doch Cheftrainer Peter Vollmann kann sich auf seinen Kapitän verlassen. Der steht wie gewohnt seinen Mann und räumt in der Abwehr hinten links ab. Selbst ein Angebot seines Lieblingsvereins, des italienischen Erstligisten AS Rom, würde ihn - mit Blick auf die am Montag endende Transferperiode - nicht vom Weg abbringen, versichert Pelzer. "Das ist doch alles nur Hätte, Wenn und Aber. Ich fühle mich wohl bei Hansa und bin mir meiner Position in der Truppe und im Verein bewusst. Ich möchte mithelfen, den Karren wieder aus dem Dreck zu ziehen. Dafür ist uns ein ordentlicher Anfang gelungen, nur müssen wir jetzt dranbleiben und nachlegen", erklärt der Defensivmann, der nach der 0:3-Pleite aus der Hinrunde mit den Stuttgartern noch eine Rechnung offen hat: "Wir haben einiges gutzumachen. Ich denke, dass wir top motiviert und vom Trainer richtig eingestellt in diese Partie gehen und das Ergebnis revidieren werden."

Allerdings plagen sich die Ostseestädter mit Sorgen in der Abwehr herum. Neben Wiemann und den langzeitverletzten Matthias Holst sowie Stephan Gusche droht weiterhin Martin Stoll auszufallen. "Eigentlich sah es bei ihm ganz gut aus. Doch nach dem Training hat er gesagt, dass er es noch nicht richtig einschätzen kann. Daher werden wir vormittags einen Härtetest machen. Aber tendenziell sieht es eher schlecht aus. Er muss die Ampel auf Grün stellen. Derzeit ist sie bei Gelb. Es bringt ja auch nichts, einen Spieler zu drängen", erklärt der Trainer.

Für den Fall der Fälle brütet der 53-Jährige über Alternativplänen. Wahrscheinlich wechselt Peter Schyrba von der rechten Seite ins Zentrum. "Er hat das schon gemacht, und vor allem kann er dirigieren. Robert Müller ist mir im Mittelfeld als ,Sechser zu wertvoll. Den möchte ich dort nur ungern wegnehmen", sagt Vollmann, der ein weiteres Problem lösen muss: Wer verteidigt hinten rechts? "Die nächste schwere Frage. Möglicherweise wird Tom Trybull, der auch in der Jugend schon in der Abwehr gespielt hat, dort auflaufen." Weitere Varianten wären René Lange oder Sergej Evljuskin.

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