Schon wieder Babelsberg...

René Lange will in diesem Jahr auf mehr Einsätze als in der vergangenen Saison kommen. Der Linksfuß ist variabel einsetzbar, kann auf der linken Seite oder zentral spielen. Georg Scharnweber
René Lange will in diesem Jahr auf mehr Einsätze als in der vergangenen Saison kommen. Der Linksfuß ist variabel einsetzbar, kann auf der linken Seite oder zentral spielen. Georg Scharnweber

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14. Juli 2010, 11:33 Uhr

Rostock | Fußball Kurios: Obwohl René Lange auch schon im vergangenen Jahr zum Profi-Kader des FC Hansa gehörte, spielte der Linksfuß mit der Regionalliga-Reserve des FCH gegen den SV Babelsberg. Eine Saison später und nach dem Abstieg der Rostocker sowie dem Aufstieg der Rand-Potsdamer kommt es erneut zu einem Duell beider Clubs - allerdings unter ähnlichen Voraussetzungen in der dritten Liga. "Das ist natürlich schon richtig bitter. Aber so ist jetzt nun einmal die Situation und da müssen wir eben durch", sagt der 21-Jährige.

In der zurückliegenden Saison kam Lange auf lediglich drei Einsätze im Profiteam, machte aber vor allem durch eine starke Leistung beim 1:3 in Duisburg auf sich aufmerksam. Jedoch kassierte er in der 90.+2 Minute eine gelb-rote Karte. "Im Nachhinein habe ich mich schon sehr darüber geärgert. Dadurch habe ich mir selbst die Möglichkeit verbaut, in der nächsten Partie von Anfang an zu spielen, und so hat Kevin Pannewitz seine Chance bekommen", erinnert sich der gebürtige Teterow.

Er ist froh, dass er einer der wenigen Kicker ist, auf die der Club auch nach dem Absturz in die Drittklassigkeit bauen wollte: "Es sind nur ganz wenige Spieler hier geblieben. Und man freut sich, wenn man trotz des Abstieges geschätzt wird."

Sein Ziel ist es "auf mehr Einsätze als in der vergangenen Saison zu kommen." Wenngleich er auch realistisch einschätzt, dass die Chance darauf nicht größer geworden ist. "Am liebsten spiele ich schon vor der Abwehr im zentralen Mittelfeld oder eben links, wo ich in dieser Saison wohl hauptsächlich zum Einsatz kommen werde", erklärt Lange. Aber gerade auf dieser Seite ist die Konkurrenz sehr groß. In der Abwehr dürfte an Sebastian Pelzer, der ein heißer Kandidat für das Kapitänsamt ist, kein Vorbeikommen sein. Für die Position davor bieten sich mit Tobias Jänicke, Mohammed Lartey und auch Daniel Becker gleich mehrere Kandidaten an. "Man sieht ja jetzt schon, wie der Trainer aufstellt. Der Druck ist natürlich groß. Im zweiten Jahr möchte man spielen. Aber die Saison ist lang, und wir haben einen relativ kleinen Kader. Ich denke schon, dass jeder auf seine Einsatzchancen kommen wird", so der Kicker.

Wichtig ist , dass das Team zusammenwächst: "Wir müssen eine Einheit werden und von Spiel zu Spiel schauen."

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