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SSC vor letztem Spiel in der Königsklasse : Schneechaos in Istanbul getrotzt

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Die SSC-Volleyballerinnen haben vor ihrem letzten Auftritt in der diesjährigen Champions League mit dem Wetter in der Türkei zu kämpfen. Heute treten die Damen des deutschen Meisters beim Top-Klub Eczacibasi Istanbul an.

svz.de von
erstellt am 17.Jan.2012 | 09:32 Uhr

Istanbul/Istanbul | "Mit dem Flieger ging alles gut, wir waren sogar überpünktlich. Doch jetzt sitzen wir im Bus und versuchen, irgendwie durch das Schneechaos zu kommen. Über den Bosporus sind wir schon, aber weiter noch nicht. An jeder kleinen Anhöhe gerät der Verkehr ins Stocken. Es wird wohl noch eine Stunde dauern, bis wir im Hotel sind", informierte gestern Ellen Peters vom Schweriner SC gegen 18.15 aus Istanbul unsere Redaktion. Gegen 15.30 deutscher Zeit landeten die SSC-Volleyballerinnen in der Türkei und dann mussten sie eben auf die asiatische Seite. Die 30 mitgereisten Förderer des SSC waren da schon in ihrem Hotel gut angekommen. Sie wohnen auf europäischer Seite. "Vielleicht haben die das Chaos dann morgen, wenn sie zum Spiel kommen. Mal sehen, ob die das hier in den Griff bekommen", meinte Ellen Peters.

Vor dem Abflug zeigten sich die SSC-Volleyballerinnen ob ihres letzten Auftritts in der diesjährigen Champions League kämpferisch: "Wir haben nichts zu verlieren und werden noch einmal ordentlich Gas geben. Es ist schließlich unser letzter Champions-League-Auftritt in dieser Saison. Das ist Motivation genug", sagte SSC-Libero Lisa Thomsen. Heute treten die Volleyballerinnen des deutschen Meisters aus Schwerin beim türkischen Top-Klub Eczacibasi Istanbul an. Das Hinspiel hatten die SSC-Damen mit 1:3 verloren. Es war die erste Niederlage in der Königsklasse, vier weitere folgten.

"Wir haben keine Chance mehr, weiterzukommen. Deshalb können wir alles versuchen, gegen einen großen Gegner befreit aufzuspielen", hatte Schwerins Trainer Teun Buijs vor der Abreise erklärt. Aufgrund der Konstellation, dass für den SSC in Richtung Achtelfinale nichts mehr geht, kündigte der Niederländer an, in Istanbul einige Varianten auszuprobieren.

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