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Hansa Rostocks Angreifer : Schied lobt die vollmannsche Ansprache

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Der FC Hansa büßte zuletzt die Tabellenführung der 3. Liga wegen der Absage des Duells bei Rot-Weiß Ahlen ein. Ein Rostocker ist sicherlich besonders traurig, dass derzeit wegen der Witterung nicht gespielt werden kann.

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erstellt am 13.Jan.2011 | 01:37 Uhr

Rostock | Zwar büßte der FC Hansa Rostock die Tabellenführung der 3. Fußball-Liga ein, doch geschah dies nicht aufgrund einer Niederlage, sondern wegen der Absage des Duells bei Mitabsteiger Rot-Weiß Ahlen. Doch damit dürfte das Zwischenziel der Rostocker - "Platz eins zu Weihnachten" - nurmehr schwer zu realisieren sein, zumal am kommenden Wochenende auch die Heimpartie gegen Rot-Weiß Erfurt wegen eines Castor-Transportes auf den 22. Januar 2011 verlegt wurde. Der Vergleich mit Ahlen soll hingegen am 15. Dezember ausgetragen werden. Auch diese Austragung steht nach gegenwärtigem Stand stark auf der Kippe. Die Wetterprognosen verheißen nichts Gute. Gestern konnte im Wersestadion erneut nicht gekickt werden, fiel die Partie zwischen RWA und dem VfB Stuttgart II zum dritten Mal aus.

Ein Rostocker ist derzeit sicherlich besonders traurig, dass es nicht weiter geht. Durch neun Treffer in 18 Partien sowie seinen unbändigen Willen hat sich Marcel Schied einen Stammplatz erkämpft, ob als alleinige Spitze oder im Duett - der quirlige Angreifer ist nicht wegzudenken aus dem System von Trainer Peter Vollmann. "Schiedi" lobt vor allem dessen Kommunikation: "Er stellt uns immer wieder auf den Punkt genau ein, findet die richtigen Worte bei der Ansprache, die etwas ganz Besonderes ist. Wir gehen immer supermotiviert raus. Der Coach hat ganz großen Anteil daran, dass es bei uns so gut läuft."

Ein weiterer Baustein des Erfolges ist die Akribie, mit der Vollmann vorgeht. Selbst nach Erfolgen findet der Fußball-Lehrer meist etwas zu kritisieren und grantelt herum. So hat es ihn sehr gewurmt, dass das Team vom 8. bis zum 17. Spieltag nie ohne Gegentor blieb, obwohl Hansa aus diesen zehn Partien immerhin 20 Punkte holte. "Nach Erfolgen ist er nicht überschwänglich. Es gibt ja Trainer, bei denen ist nach Siegen alles Friede, Freude, Eierkuchen, nach Niederlagen hingegen alles schlecht. So ist er nicht", erklärt Marcel Schied.

In den kommenden Tagen wird es ebenfalls darauf ankommen, dass Peter Vollmann die richtigen Worte findet, um die Truppe bei Laune zu halten. Die Ostseestädter müssen zum zweiten Mal in Folge zuschauen, bereiten sich im Grunde ab heute (14 Uhr) schon auf das erste Rückrunden-Duell mit dem VfR Aalen vor. Dabei ist es wichtig, dass die Norddeutschen trotz dann dreiwöchiger Pause möglichst im Erfolgsrhythmus bleiben.

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