Schied blickt positiv voraus

<strong>Angreifer Marcel Schied</strong> will mithelfen, dass es bei Hansa wieder aufwärts geht. Nach vier Wochen schweißtreibender Vorbereitung sieht er das Team auf dem richtigen Weg. <foto>Georg Scharnweber</foto>
Angreifer Marcel Schied will mithelfen, dass es bei Hansa wieder aufwärts geht. Nach vier Wochen schweißtreibender Vorbereitung sieht er das Team auf dem richtigen Weg. Georg Scharnweber

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09. Juli 2010, 08:45 Uhr

Rostock | Marcel Schied ist einer der wenigen Kicker beim Drittligisten FC Hansa Rostock, die aus der vergangenen Saison noch übrig geblieben sind. Mit 157 Zweitliga- und 31 Drittliga-Einsätzen zählt der mittlerweile 26-jährige Angreifer zu den erfahrensten Spielern im Kader, für eine Führungsrolle will er sich trotzdem nicht aufdrängen. "Wer mich kennt, der weiß, dass ich nicht so bin. Aber ich habe schon eine Menge erlebt, positiv wie negativ. Und wenn jemand einmal einen Rat braucht, dann kann er gerne zu mir kommen, und ich werde natürlich versuchen, ihm zu helfen", sagt Schied.

Noch immer ärgert er sich, dass die Rostocker in der vergangenen Saison die zweite Liga leichtfertig hergegeben haben. "Es tut schon weh, wenn man jetzt hört, wie viele Leute entlassen wurden. Aber wir können es nicht mehr ändern, müssen nach vorne schauen", so der Angreifer, dem die derzeitige Hitze zu schaffen macht: "Mittlerweile ist es selbst für mich zu viel, könnten es ein paar Grad weniger sein."

Die zurückliegende Spielzeit steckt nicht nur in den Köpfen sondern auch in den Knochen. Denn die Pause war kurz. "Ich hätte schon gerne drei Wochen Urlaub gehabt. Das hätte gereicht, wäre auch für den Kopf besser gewesen. Aber es waren nur zehn Tage. So ist es nun einmal", sagt Schied.

Nach vier Wochen Vorbereitung stecken die Kicker derzeit in einem Loch. "Aber das ist normal, soll jetzt auch so sein. Nun gilt es die Frische bis zum Start wieder aufzubauen", erklärte Coach Peter Vollmann.
Marcel Schied sieht die Kogge auf Kurs. "Es macht Spaß mit der Mannschaft, alle arbeiten hart und ziehen mit. Auch mit dem Trainer passt es", erklärt der Stürmer. Positiv stimmen ihn auch die Auftritte in den Testspielen. "Natürlich sollte man die Partien gegen kleinere Teams nicht überbewerten, aber vor allem gegen Esbjerg sah es schon ganz gut aus. Immerhin war es ein dänischer Erstligist. Gegen diese starke Mannschaft haben wir nur eine Chance zugelassen. Da konnten wir schon eine Menge von dem umsetzen, was der Trainer von uns sehen möchte", so Marcel Schied.

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