SSC-Volleyballerinnen heute vor Meister-Hattrick : Schale zum Greifen nah

Nur noch ein Sieg fehlt zur Titelverteidigung.Albrecht
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Nur noch ein Sieg fehlt zur Titelverteidigung.Albrecht

Heute Abend können die Volleyballerinnen des Schweriner SC ihren ersten Matchball zum Gewinn der deutschen Meisterschaft verwandeln. Um 19.30 Uhr kommt es in Dresden zum vierten Gipfeltreffen in der Finalserie.

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08. Mai 2013, 09:10 Uhr

Schwerin | "Wir wollen am Mittwoch in Dresden feiern", verkündeten froh gelaunt am Montagabend nach dem Training Zuspielerin Denise Hanke und Abwehr-Spezialistin Janine Völker unisono. Heute können die Volleyballerinnen des Schweriner SC ihren ersten Matchball zum Gewinn der deutschen Meisterschaft verwandeln. Um 19.30 Uhr kommt es in der Margon Arena zum vierten Gipfeltreffen in der Finalserie. Mit einem Sieg hätten sie auf der nächtlichen Rückfahrt wieder die Meisterschale an Bord.

Wie man in Dresden feiert, das wissen die Schwerinerinnen und ihre Fans nur zu gut. In den vergangenen zwei Jahren triumphierten sie stets in der Halle des Gegners und hinterließen nach diversen Sektduschen einen klebrig-rutschigen Hallenboden. Also kann es für heute Abend nur heißen: Aller guten Dinge sind drei.

Und der Vorteil liegt auf Schweriner Seite. Der Vizemeister der vergangenen zwei Jahre muss sein Heimspiel gewinnen, um im Rennen zu bleiben. "Es wird sicher auch darauf ankommen, wie Dresden mit diesem Druck umgehen kann", meint SSC-Coach Teun Buijs, der einräumt, dass auch seine Mädels "nicht ganz frei davon sein werden. Aber ein bisschen Druck kann positiv wirken." So wie am vergangenen Sonnabend, als die Schwerinerinnen in ihrem zweiten Heimspiel mit unbändigem Kampfgeist ihren Gastgeber-Vorteil nutzten.

Und sie werden auch heute bis zum Umfallen kämpfen, um eine bislang tolle Saison zu krönen. Leider werden nur rund 100 Anhänger, die sich privat auf den Weg machen, die SSC-Damen in Dresden unterstützen. Aber dass diese ihr Team lautstark anfeuern werden, ist gewiss. Die SSC-Damen sind sich zwar einig, "es wäre total cool, zu Hause vor unserem Publikum Meister zu werden", aber auf irgendwelche Spielchen lassen sie sich erst gar nicht ein. "Das kannst Du vom Kopf her auch gar nicht. Dann feiern wir eben wieder in Dresden", so Janine Völker.

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