Speedway Grand Prix : Russe Emil Saifutdinov erneut Sieger

Sturz mit Folgen: Niki Pedersen (r.) bricht sich in dieser Szene die linke Hand, tritt aber zu den folgenden Läufen wieder an. Foto: Peter Timm
Sturz mit Folgen: Niki Pedersen (r.) bricht sich in dieser Szene die linke Hand, tritt aber zu den folgenden Läufen wieder an. Foto: Peter Timm

Der Russe Emil Saifutdinov holte sich am Sonnabend beim Speedway Grand Prix in Göteborg nach seinem Erfolg in Bydgoszcz den zweiten Sieg in Folge und rückt in der WM-Wertung auf Rang zwei vor.

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07. Mai 2013, 08:10 Uhr

Göteborg | Der Russe Emil Saifutdinov holte sich am Sonnabend beim Speedway Grand Prix in Göteborg (Schweden) nach seinem Erfolg in Bydgoszcz (Polen) den zweiten Sieg in Folge und rückt in der WM-Wertung auf Rang zwei vor. Vor spärlicher Kulisse (nur ca. 8000 Zuschauer) im Ullevi-Stadion setzte der 23-jährige Saifutdinov den im Finale zunächst führenden Australier Chris Holder mächtig unter Druck und konnte den Titelverteidiger in der letzten Runde schließlich überholen, um sich den fünften GP-Erfolg seiner Karriere zu sichern. Erst nach Abschluss des Rennens erfuhr Saifutdinov, dass sein Vater am selben Abend verstorben war und widmete ihm diesen Sieg.

Dritter in Göteborg wurde nach einer starken kämpferischen Leistung Ex-Weltmeister Nicki Pedersen. Der Däne war in seinem Semifinale in der Startkurve mit dem Briten Tai Woffinden aneinander geraten und spektakulär gestürzt. Der später diagnostizierte Bruch seiner linken Hand hielt den 36-Jährigen nicht davon ab, im Wiederholungslauf wieder anzutreten und sich den Einzug ins Finale zu sichern, wo er sich immerhin noch vor dem Polen Jaroslaw Hampel platzieren konnte. Es ist nicht auszuschließen, dass Pedersen auch beim nächsten Grand Prix am 18. Mai in Prag fahren wird, obwohl ihm ärztlicherseits eine vierwöchige Genesungspause angeraten wurde.

Auf eine längere Unterbrechung muss sich hingegen der GP-Newcomer Darcy Ward einrichten. Der Australier brach sich bei seinem Sturz in Heat 6 in Göteborg das Schulterblatt und wird wohl acht Wochen pausieren müssen, was den "Höhenflug" des 21-Jährigen stoppen wird. Bereits nach Göteborg fiel Ward in der WM-Wertung vom zweiten auf den zehnten Rang zurück.

Die Führung im WM-Klassement behält weiter Tomasz Gollob inne. Allerdings hat der Pole nach seinem achten Rang in Göteborg nur noch zwei Punkte Vorsprung auf Saifutdinov und seinem Landsmann Hampel.

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