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Abwehr-Neuzugang ist beim FC Hansa angekommen : Ruprecht wächst ein blau-weißes Herz

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Vier Spiele, zehn Punkte: Der Saisonstart des FC Hansa in der 3. Fußball-Liga ist gelungen. Doch Trainer Andreas Bergmann warnt vor dem morgigen Heimspiel in der DKB-Arena gegen die SpVgg Unterhaching vor Euphorie.

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erstellt am 22.Aug.2013 | 05:58 Uhr

Rostock | Vier Spiele, zehn Punkte: Der Saisonstart des FC Hansa in der 3. Fußball-Liga ist gelungen. Doch Trainer Andreas Bergmann warnt vor dem morgigen Heimspiel um 14 Uhr in der DKB-Arena gegen die SpVgg Unterhaching vor Euphorie. "Das ist ein schmaler Grad. Euphorie ist gut, wenn sie gesund ist und bestärkt. Es kann aber auch sein, dass man sich unrealistisch einschätzt, und dann kann es schnell Probleme geben", so der Fußball-Lehrer, der bei seinem Team allerdings keinen Hang zur Überheblichkeit entdeckt hat: "Bei der Truppe habe ich ein gutes Gefühl. Sie macht keinen zufriedenen Eindruck. Wir haben in der Analyse von Osnabrück gesehen, dass auch viele Dinge noch nicht passten. Aber die Bereitschaft, das zu ändern, ist da."

"Meinetwegen können wir auch 7:6 gewinnen"

Ein Fakt, den es zu verbessern gilt, ist die Defensive. Bei den jüngst drei Siegen kassierten die Rostocker jeweils einen Gegentreffer. "Klar wurmt es uns Abwehrspieler und auch den Torwart, wenn man nicht zu null spielt. Ich sage ganz klar, das Tor in Elversberg war zu verteidigen. Auch beim Freistoß gegen Stuttgart, der gut geschossen war, hätte man vor dem Foul etwas anders machen können. Und in Osnabrück war es eine tolle Einzelleistung", erklärt Steven Ruprecht, der vor der Saison vom Liga-Rivalen Hallescher FC an die Küste wechselte. Letztlich steht für den 26-jährigen Innenverteidiger aber der Sieg an erster Stelle: "Solange wir vorne einen mehr machen, ist das okay. Da können wir meinetwegen 7:6 gewinnen. Das gibt auch drei Punkte, wenngleich es sicher kein Wunschergebnis des Trainers ist." Bergmanns Erwiderung: "Über die 6 müssten wir dann aber reden."

Ruprecht hat sich in relativ kurzer Zeit prächtig eingelebt und seinen Wechsel in die Hansestadt nicht bereut. "Mit dem Team hatte ich vom ersten Tag an ein super Gefühl. Wir haben Respekt voreinander und Spaß miteinander. Menschlich passt es gut zusammen. So langsam wächst bei mir auch ein kleines blau-weißes Herz heran", sagt der gebürtige Berliner, der seine Karriere beim Zweitligisten 1. FC Union begann.

Vor dem morgigen Kontrahenten Unterhaching warnt Ruprecht und fordert volle Konzentration: "Wenn nur einer nicht 100 Prozent gibt, sitzen wir nach dem Spiel dumm da, und das wollen wir nicht."

Flügelzange wieder fit

Julian Jakobs (Knieprobleme) und David Blacha (Pferdekuss) sind wieder komplett ins Mannschaftstraining eingestiegen und stehen für morgen zur Verfügung. „Ich habe die Qual der Wahl“, so Trainer Andreas Bergmann.

Partie im Livestream

Der NDR zeigt morgen die Partie zwischen dem FC Hansa und der SpVgg Unterhaching im Internet als Livestream. Die Übertragung des Duells, zu dem 10 000 bis 12 000 Zuschauer erwartet werden, beginnt um 13.55 Uhr.

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