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20. November 2017 | 01:35 Uhr

Rückschlag für Hanseaten

vom

svz.de von
erstellt am 16.Apr.2013 | 09:24 Uhr

potsdam | Potsdam Jetzt kommt es für den FC Hansa knüppeldick: Die Rostocker kassierten gestern Abend im Nachholspiel der 3. Liga beim SV Babelsberg 03 eine ganz bittere 1:2 (1:2)-Niederlage und schlingern bedrohlich dem Abstieg in die Regionalliga entgegen.

Beim fünften Anlauf im Karl-Liebknecht-Stadion - die vorherigen vier Versuche fielen dem Winter zum Opfer - fanden die Gäste besser in die Begegnung. Nachdem Johan Plat den Ball fein mit der Hacke weiterleitete, prüfte Manfred Starke mit strammen Schuss SVB-Keeper Löhe (4.). Im Anschluss legte Plat im Strafraum auf Michael Blum ab, dessen Schuss abgewehrt wurde (8.). Dann der erste Schreckmoment für den FC Hansa. Nach langem Pass lief Essig allein auf Kevin Müller zu. Doch der FCH-Schlussmann, der den Vorzug vor Johannes Brinkies erhalten hatte, parierte glänzend (10.).

Schon zu Beginn zeichnete sich ein enges Duell ab, bei dem um jeden Grashalm gekämpft wurde. Auffällig: Linksverteidiger Ronny Marcos hatte mit dem pfeilschnellen und technisch versierten Babelsberger Außen Koc große Probleme. Auf der anderen Seite ergab sich plötzlich die hundertprozentige Gelegenheit für Plat. Nach einem Blackout von Kreuels im eigenen Strafraum eroberte der Hansa-Stürmer den Ball und drosch ihn aus Nahdistanz an die Latte (21.). Auch an der folgenden Szene war der Niederländer beteiligt, als er den entscheidenden Zweikampf im Mittelfeld gewann. Ken Leemans schnappte sich den Ball, nutzte den sich bietenden Raum und schloss mit einem fulminanten Schuss aus 25 Metern ins linke Eck zum 1:0 ab (25.). Danach schienen die Ostseestädter das Geschehen zu kontrollieren. Bis zur 34. Minute: Nach Freistoß von Koc von der rechten Seite köpfte Markus Müller den Ball, der von Gruppe verlängert wurde, zum 1:1 ein. Duplizität der Ereignisse: In der nächsten Szene brachte Koc den Ball von der linken Seite nach innen. Müller war wieder zur Stelle und traf per Kopf aus 16 Metern zum 2:1-Pausenstand für die Platzherren (45.). Erneut war die Rostocker Innenverteidigung nicht im Bilde.

Nach Wiederbeginn drängte Hansa auf den Ausgleich. Blum schoss einen Freistoß aus 25 Metern daneben (48.), Leemans probierte es aus der zweiten Reihe (50.). Die Potsdamer versteckten sich keineswegs: Koc schloss einen Lauf über den rechts ab (51.). Und auch in der 56. Minute, als Müller eine Eingabe hauchdünn verpasste, hätten die Gastgeber das dritte Tor nachlegen können. FCH-Coach Marc Fascher reagierte, setzte alles auf eine Karte und brachte mit Collin Quaner und Ondrej Smetana zwei weitere Stürmer (59.). Dieser Schachzug ging nicht auf. Nur drei Minuten später brachte Grupe nach einem Steilpass im Strafraum Markus Müller zu Fall. Den fälligen Elfmeter schoss Kreuels an den Pfosten. Im Anschluss hatte Hansa erneut Riesen-Glück, als Koc nach einem Konter am stark reagierenden Kevin Müller scheiterte (67.).

Spielunterbrechung wegen Bengalos

In der 79. Minute unterbrach Schiedsrichter Karl Valentin die Partie kurzzeitig, nachdem einige Hansa-Anhänger Bengalos und Knallkörper gezündet hatten. Doch die Initialzündung blieb aus Sicht der Rostocker in den Schlussminuten aus. Obwohl sie mit Mann und Maus stürmten, blieb ihnen der Ausgleich verwehrt.

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