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Armin Kremer optimistisch : Rallye Deutschland das Saison-Highlight

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Bereits seit vergangenen Freitag ist MV-Rallyeass Armin Kremer (Severin) in Trier. Ein weiterer Test vor dem neunten Saisonlauf zur FIA Rallye-Weltmeisterschaft wurde mit Stohl-Racing erfolgreich absolviert.

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erstellt am 22.Aug.2013 | 07:25 Uhr

Trier/Schwerin | Bereits seit vergangenen Freitag ist MV-Rallyeass Armin Kremer (Severin) in Trier. Ein weiterer Test vor dem neunten Saisonlauf zur FIA Rallye-Weltmeisterschaft wurde mit Stohl-Racing erfolgreich absolviert: Kremer: "Wir können optimistisch den vier Tagen Deutschland-Rallye entgegensehen. Der WM-Lauf in Trier und Umgebung ist es der sportliche Höhepunkt für den Rallyesport in Deutschland. Das Medieninteresse ist größer geworden und durch den Startort Köln wurde die Veranstaltung aufgewertet. Für uns gilt es, dass wir unsere Dinge bestmöglich umsetzen. Der letzte Test in den Weinbergen verlief vielversprechend und ich denke, wir sind gut vorbereitet. Aber, unsere Mitbewerber in der Klasse WRC02 sind sicherlich auch gut vorbereitet und werden alles geben. Uns erwartet eine sehr stake Konkurrenz. Trotzdem, unsere Zielstellung ist ein Podiumsplatz in der WRC02."

Spannung liegt über dem WM-Lauf ADAC Rallye Deutschland. Neueinsteiger Volkswagen Motorsport hat im bisherigen Verlauf der WM-Saison einen beachtenswerten Start hingelegt. So sensationell, dass die WM-Führenden in WRC-Fahrerwertung, Sébastièn Ogier/Julien Ingrassia (bd. Fra, VW Polo R WRC), mit einem Sieg den WM-Titel holen können - wenn ihre Verfolger ohne Top-Ergebnis bleiben. Sechs der acht bisherigen Rallyes gingen an den Polo R WRC - auf Eis, Schnee oder Schotter.

Zwischen Köln und Trier erlebt das 315 PS starke World Rally Car (WRC) aus Wolfsburg seine erste Bewährungsprobe auf Asphalt. Seit knapp einem Jahrzehnt hat in der Rallye-WM auf diesem Untergrund stets Citroën gewonnen. Seriensieger der Rallye Deutschland: Sébastièn Loëb mit neun Siegen bei zehn Starts. "Ausreißer" in der ewigen Siegerliste: 2011 siegten Ogier/Ingrassia - damals in Citroën-Diensten.

Für einen Sieg gibt es in der Rallye-WM 25 Zähler, drei Punkte erhält der Schnellste der sogenannten Powerstage bei jeder Rallye zusätzlich. Gelingt Ogier der Sieg gemeinsam mit der Bestzeit bei der Powerstage, dürften Jari-Matti Latvala (VW Polo R WRC) und Thierry Neuville (Ford Fiesta RS WRC) nicht besser als Platz sieben abschneiden - also eine sehr theoretische Titelchance für den Franzosen.

Schmale, winklige Straßen und enge Haarnadeln in den Weinbergen an der Mosel, schnelle Pisten und die berühmt-berüchtigte Panzerplatte Baumholder mit den berüchtigten gnadenlosen Hinkelsteinen - die Rallye Deutschland bildet eine Besonderheit im Rallye-WM-Kalender. 16 Wertungsprüfungen mit 371,92 Kilometern auf Zeit sind zu absolvieren.Am Start: 13 WRC-Autos, 13 WRC02, darunter Kremer, und 57 weitere Starter.

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