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22. Oktober 2017 | 08:43 Uhr

FC Hansa Rostock : Rätsel um Lartey gelöst

vom

In den letzten fünf Partien des FC Hansa musste Mohammed Lartey mit der Zuschauerrolle vorlieb nehmen. Aufgrund einer Schambeinentzündung konnte er auf dem Platz nicht eingreifen. Doch ein Ende des Leidens ist in Sicht.

svz.de von
erstellt am 20.Dez.2011 | 09:33 Uhr

Ros -tock | In den zurückliegenden fünf Partien des FC Hansa in der 2. Fußball-Bundesliga musste Spielmacher Mohammed Lartey mit der Zuschauerrolle vorlieb nehmen. Aufgrund einer Schambeinentzündung konnte der Kicker auf dem Platz nicht eingreifen. "Das war sehr hart, zumal wir viermal verloren haben. Jetzt haben wir gegen Dresden wenigstens einen Punkt geholt, auch wenn es eigentlich zum Sieg hätte reichen müssen. Der Ausgleich in der Nachspielzeit war schon bitter", erklärte der schmerzlich vermisste 25-Jährige.

Doch es ist ein Ende des Leidens in Sicht. "Ich war in der vergangenen Woche bei einem Spezialisten in Unterhaching. Der hat mich komplett durchgecheckt. Dabei wurde herausgefunden, dass ich eine leichte Meniskusquetschung im Knie habe. Dadurch entwickelte ich eine Fehlstellung in den Beinen, die nach oben hin bis in den Leistenbereich ausstrahlte. Das wurde auch gleich entsprechend behandelt. Seitdem fühlt es sich schon viel besser an", sagte der Mittelfeldmann, der in dieser Woche noch einmal für zwei Tage nach Bayern fährt: "Der Arzt möchte sich das noch einmal anschauen und gucken, wie es sich entwickelt hat. Vielleicht mache ich sogar eine Art Belastungstest."

Den Tipp mit der Behandlung in Unterhaching erhielt ,Mo’ im Übrigen von Neu-Trainer Wolfgang Wolf. "Er hat mir empfohlen, dass ich mich dort einmal vorstellen soll", bestätigt Lartey, der in der Weihnachtspause nahezu täglich einen Lauf zu absolvieren hat: "Ich denke, das ist aber auch normal. In den vergangenen Wochen konnte ich nichts tun, habe nur rumgelegen. Jetzt muss ich schnell den Rückstand aufholen."

Die Zeit rund um die Jahreswende nutzt der gebürtige Düsseldorfer, der seit anderthalb Jahren beim FCH unter Vertrag steht, um die vergangenen zwölf Monate Revue passieren zu lassen. "Das war schon unglaublich. Im ersten halben Jahr haben wir alles hinbekommen. Da lief es nur für uns. Doch dann war es komplett umgedreht. Dass jetzt Pause ist, wird uns allen gut tun. Sie ist wichtig, um neue Kräfte tanken zu können. Der Trainerwechsel brachte frischen Wind rein. Er hat eine Menge Ideen. Ich hoffe, dass sie anschlagen und uns am Ende zu unserem großen Ziel Klassenerhalt bringen werden", so Mohammed Lartey.

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