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Post muss Korschenbroischer Achse in den Griff bekommen

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erstellt am 21.Mär.2012 | 09:56 Uhr

Schwerin | Handball-Zweitligist SV Post Schwerin möchte heute Abend (Anwurf 19 Uhr) in der Partie gegen den TV Korschenbroich unbedingt einen Sieg landen. "Je eher wir die 30er-Marke erreichen, um so sicherer ist der Klassenerhalt", sagte Post-Trainer Christian Prokop. Derzeit verfügt der Mecklenburger Traditionsverein erst über 25 Pluspunkte. Und mit Bestimmtheit fließen die Ergebnisse gegen den TVK mit in die Endwertung ein. Was bei einem weiteren Zwangsabsteiger, der HSG Düsseldorf, derzeit nicht garantiert scheint. Die HSG hatte bereits das Handtuch geworfen und wollte schon beim HC Erlangen nicht mehr auflaufen. Erst als ihnen diese die Anreise und Kost "spendierten", traten sie an und verloren mit einem verstärkten Jugendteam 21:37. Auch das folgende Heimspiel hatte der Gegner aus Emsdetten bereits ausgeblendet, als ihn am Abend (!) zuvor aus Düsseldorf die Nachricht ereichte: "Wir spielen doch." "Für mich hat das mit einem fairen Verhalten gegenüber der Konkurrenz nichts mehr zu tun", urteilte Prokop. Und wie lange sich die spielleitende Stelle der Handball-Bundesliga dieses Treiben anschaut, bleibt abzuwarten.

Beim heutigen Kontrahenten aus dem Rheinland hat der Post-Coach die Achse von Torwart Oliver Mayer über Mittelmann Simon Breuer bis zu Kreismittespieler Marcel Görden als spielbestimmend ausgemacht. "Die müssen wir unbedingt in den Griff bekommen", äußerte Prokop gestern. Und zulegen müssen die Post-Handballer in Sachen Torwurfeffektivität und Gefahr aus dem Rückraum. Denn genau daran fehlte es zuletzt beim SC DHfK Leipzig.

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