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Empor Rostock verliert in Minden : Positives für 1. Mai mit rübernehmen

vom

Der HC Empor konnte am Freitag Abend nicht verhindern, dass aus dem "Frühlingsfest" eine waschechte Aufstiegsparty wurde. "Nie mehr 2. Liga", skandierten knapp 3000 Ostwestfalen nach dem Sieg.

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erstellt am 27.Apr.2012 | 10:44 Uhr

Rostock | Der HC Empor konnte gestern Abend in der Mindener Kampa-Halle nicht verhindern, dass aus dem "Frühlingsfest" eine waschechte Aufstiegsparty wurde. "Nie mehr 2. Liga", skandierten knapp 3000 Ostwestfalen nach dem 36:28 (15:16) ihrer Sieben. GWD-Manager Horst Bredemeier gestand: "In den ersten 30 Minuten machten uns die Rostocker das Leben aber mächtig schwer. Wenn sie so in den kommenden Partien auftrumpfen, kann die Klasse gehalten werden."

Die Gäste interessierte natürlich auch der Ausgang der Partie Potsdam gegen Hamm. Ein Sieg des 1. VfL hätte den Vorsprung der Rand-Berliner im Kampf gegen den Abstieg auf drei Punkte erhöht. Zum Glück setzte es aber eine 30:35-Niederlage.

Die personelle Ausgangsposition war für die Hansestädter nicht gerade günstig. Mit Christoph Wischniewski, Benjamin Meschke und Oliver Schröder mussten gleich drei Akteure wegen eines grippalen Infektes passen. Trotzdem staunten die Mindener Fans nicht schlecht, wie sich Empor ins Zeug legte. Lief bis zum 6:6 (13.) noch alles ausgeglichen ab, übernahmen die Gäste in der Folge das Handeln. Nach 22 Minuten führten sie bereits mit 14:10. Vor allem Gabor Langhans schenkte Keeper Persson ein Ding nach dem anderen ein. Vyron Papadopoulos zahlte nach zwei schwächeren Partien das in ihn gesetzte Vertrauen zurück. Auch in der Defensive hinterließen die Männer um Kapitän Jens Dethloff einen gefestigten Eindruck. Felix Storbeck hielt einen Siebenmeter, wehrte weitere Großchancen der Gastgeber ab. Lediglich den schwedischen Nationalspieler Dalibor Doder bekam der HCE nicht so in den Griff. Er war es auch, der ausgerechnet in Unterzahl Minden auf 15:16 heranbrachte.

Das war so etwas wie die Initialzündung bei den Ostwestfalen. Nach dem Wechsel drehten sie so richtig auf. Die Rostocker hingegen kamen in der Angriffsgestaltung von ihrer Linie ab. GWD übernahm mehr und mehr die

Initiative. Ab der 43. Minute (24:23 für Minden) nahm aus der Sicht der Ein-heimischen die Begegnung den eigentlich bereits schon für die erste Halbzeit angedachten Gang.

Das auch wegen der wesentlich geringeren Wechselmöglichkeiten der Gäste. Da machte sich das Fehlen von Wisch-niewski und Meschke doch bemerkbar. GWD hatte eine ganz anders besetzte Bank und zog in einem wahren Sturmlauf bis zur 56. Minute auf 35:25 davon.

Minden: Persson, Madert - Skusa 1, Oevermann, Fuchs 6, Bartsch, Steinert 3, Südmeier 1, Tor-brügge, Tesch 2, Schmidt 9/6, Svitlica 6, Doder 6, Klesniks 2

Rostock: Storbeck, Hagen - Bruna 6, Dethloff 4, Langhans 9, Höwt, Ivankovic 2/2, Gruszka 1, Wetzel 2/1, Papadopoulos 4, Sadewasser, Zemlin

Siebenmeter: Minden 7/6, Rostock 4/3

Zeitstrafen: Minden 4, Rostock 8 Minuten

Schiedsrichter: Behrens/Fasthoff (beide Düsseldorf)

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