Positiver Auftakt für FC Hansa

<strong>Mohammed Lartey</strong> (von links, verfolgt von Tobias Jänicke und Radovan Vujanovic) jubelt nach seinem 1:0. Das Tor war gleichzeitig der erste Treffer des FC Hansa in der 3. Liga. 'Wir haben guten Fußball gezeigt, mit ordentlichen Kombinationen nach vorne. Hinten haben wir keine richtige Chance des Gegner zu gelassen. Daher ist es ein verdienter Sieg für uns', so das Fazit von Lartey. <foto>Georg Scharnweber</foto>
Mohammed Lartey (von links, verfolgt von Tobias Jänicke und Radovan Vujanovic) jubelt nach seinem 1:0. Das Tor war gleichzeitig der erste Treffer des FC Hansa in der 3. Liga. "Wir haben guten Fußball gezeigt, mit ordentlichen Kombinationen nach vorne. Hinten haben wir keine richtige Chance des Gegner zu gelassen. Daher ist es ein verdienter Sieg für uns", so das Fazit von Lartey. Georg Scharnweber

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25. Juli 2010, 06:36 Uhr

Rostock | Dem FC Hansa Rostock ist der erhoffte positive Auftakt in die Fußball-Drittliga-Saison gelungen. Die umformierte Truppe von Trainer Peter Vollmann bezwang nach einer ansprechenden Leistung vor 14 000 Zuschauern in der heimischen DKB-Arena Aufsteiger VfR Aalen mit 3:0 (1:0).

Der FCH agierte im 4-4-2-System mit einer Raute im Mittelfeld. Zudem standen fünf Neuzugänge - Peter Schyrba, Michael Wiemann, Sebastian Pelzer, Mohammed Larty und Radovan Vujanovic - in der Start-Elf der Ostseestädter, denen die Anfangsphase gehörte. Bereits nach 63 Sekunden schickte Youngster Kevin Pannewitz (agierte als "Sechser" hinter Spielmacher Lartey) Sturmführer Vujanovic auf die Reise. Der ehemalige Magdeburger scheiterte aber aus 14 Metern am Aalener Keeper Daniel Bernhardt. Hansa übte weiter Druck aus, ohne zu nennenswerten Chancen zu kommen. Die Gäste wurden allmählich mutiger und lösten sich aus der Umklammerung. Und als Thomas Scheuring den Ball zur Mitte brachte, verpasste der ehemalige Rostocker Robert Lechleiter nur knapp die Führung. "Schade. Das war richtig eng", sagte der 30-Jährige nach dem Schlusspfiff.

Die Gastgeber benötigten eine Weile, um wieder gefährlich zu werden. Praktisch aus dem Nichts heraus gelang ihnen die Führung. Enrico Neitzel, der überraschend von Beginn an auflief, verlängerte einen weiten Pass von Peter Schyrba genau in den Lauf von Lartey. Der 23-Jährige überwand mit einem gefühlvollen Heber Bernhardt im Aalener Kasten. "Es war eigentlich nicht vorgesehen, dass ich das erste Tor schieße, aber ich wehre mich auch nicht dagegen. Wichtig war, dass wir gewonnen haben", so Lartey.

Anschließend traten die Rostocker immer dominanter auf, zogen vor allem nach der Pause Tempo und Intensität noch einmal an. Schließlich war es Enrico Neitzel, der eine Hereingabe von Dexter Langen zum vorentscheidenden 2:0 einschob (54.). Die Gäste wirkten geschockt, fanden danach kaum mehr statt. Hansa dagegen drängte auf den dritten Treffer. In der 66. Minute versuchte es das Team gleich dreifach: aber Lartey (geblockt) und zweimal Neitzel (Schuss gehalten, Kopfball aufs Tornetz) scheiterten.

Wenig später trübte die verletzungsbedingte Auswechslung von Dexter Langen die tolle Stimmung im Stadion. Der rechte Mittelfeldmann verdrehte sich beim Blocken eines Schusses das Knie. (73.). Im Spiel der Rostocker hinterließ der Vorfall aber keinen Bruch. Jubel brandete auf als Marcel Schied eine Vujanovic-Flanke einköpfte - jedoch Abseits (77.). Sechs Minuten später konnte der kleine Stürmer dann doch jubeln. Nach einem unwiderstehlichen Solo von Tobias Jänicke, brauchte Schied das Leder nur noch per Brust über die Linie zu drücken. "Wir wollten unser Heimspiel gewinnen und dabei eine geschlossene Leistung zeigen. Das hat die Mannschaft getan und zwischendurch sogar ganz ordentlichen Fußball gespielt. Es war aber nur das erste Spiel", sagte Hansa-Manager Stefan Beinlich.


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