Schweriner SC nach Champions-League-Aus : "Positive Erinnerungen mitnehmen"

<fettakgl>Gekämpft bis zum letzten Ballwechsel</fettakgl> wie schon im Hinspiel. Es reichte aber für Lisa Thomsen und ihre SSC-Teamkolleginnen in Busto Arsizio nicht zum Sieg.<foto>dietmar albrecht</foto>
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Gekämpft bis zum letzten Ballwechsel wie schon im Hinspiel. Es reichte aber für Lisa Thomsen und ihre SSC-Teamkolleginnen in Busto Arsizio nicht zum Sieg.dietmar albrecht

Fünf Siege, drei Niederlagen. Die Bilanz der Schweriner Volleyballerinnen in der Champions League in dieser Saison ist beeindruckend. Gerade in den Heimspielen, die sie allesamt gewonnen haben, zeigten sie ihre Klasse.

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25. Januar 2013, 06:32 Uhr

Schwerin | Fünf Siege, drei Niederlagen. Die Bilanz der Schweriner Volleyballerinnen in der Champions League in dieser Saison ist beeindruckend. Gerade in den vier Heimspielen, die sie allesamt gewonnen haben, zeigten sie ihre Klasse. Die Mannschaft von Trainer Teun Buijs befindet sich mit den europäischen Top-Teams auf Augenhöhe. Am Mittwochabend reichte es allerdings nicht ganz. Nach gewonnenem Hinspiel im Achtelfinale (3:2) musste sich der deutsche Meister beim italienischen Titelträger Busto Arsizio erst mit 1:3 (-23, -21, 18, -18) und dann im entscheidenden Golden Set mit 10:15 geschlagen geben.

"Wir machen auf diesem Niveau dann doch noch zu viele Fehler. Es sind immer wieder diese kleinen Unterschiede. Es waren ein paar Situationen dabei, wo wir unglücklich agiert haben", meinte Teun Buijs gestern Nachmittag nach der Ankunft in Aachen. Der SSC flog gestern von Mailand nach Düsseldorf, wo der Bustransfer nach Aachen anstand. Denn dort muss der deutsche Doublegewinner schon heute in der Bundesliga wieder ran.

Auch wenn der Traum vom Viertelfinale in der europäischen Königsklasse ausgeträumt ist, die SSC-Damen verabschiedeten sich erhobenen Hauptes und können stolz auf das sein, was sie erreicht haben. "Ich bin nach Schwerin gekommen, um Champions League zu spielen. Vergangene Saison haben wir teilweise gut gespielt, aber da waren wir von den Gegnern noch weiter weg. Dieses Jahr waren wir schon im Achtelfinale. Hoffentlich können wir noch den nächsten Schritt machen und noch weiter kommen", so der niederländische Coach.

Mit dieser Truppe sind solche Ziele durchaus zu erreichen. Der Leistungssprung, den die Mannschaft gemacht hat, ist enorm. Nur zum Vergleich: Vor Jahresfrist verlor der SSC alle seine sechs Vorrundenspiele in der Champions League, spielte danach in der Challenge Round des CEV-Pokals gegen Busto Arsizio und verlor auch diese beiden Partien.

"Die Mädels sollen jetzt die positiven Erinnerungen aus der Champions League mitnehmen. Sie gehen noch spazieren und sollen den Kopf frei bekommen", so Teun Buijs, der gestern Nachmittag und am Abend seinem Team freigab.

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