Schweriner SC : Pokalsieger rüstet sich für den nächsten Coup

<fettakgl>Tolle Siege feierten die SSC-Volleyballerinnen mit ihren Fans</fettakgl> schon in dieser Saison. Das soll ab Ostern in den Play-offs um die deutsche Meisterschaft so weiter gehen. <foto>dietmar Albrecht</foto>
Tolle Siege feierten die SSC-Volleyballerinnen mit ihren Fans schon in dieser Saison. Das soll ab Ostern in den Play-offs um die deutsche Meisterschaft so weiter gehen. dietmar Albrecht

Die Volleyballerinnen des Schweriner SC nehmen jetzt Fahrt auf für die am Ostersamstag beginnenden Play-offs um die deutsche Meisterschaft. Und der Titelverteidiger wird auch dort als Favorit gehandelt.

svz.de von
21. März 2013, 10:15 Uhr

Schwerin | Mit dem souveränen DVV-Pokalsieg vom 3. März vor über 10 000 Zuschauern im Gerry Weber Stadion im Rücken nehmen die Volleyballerinnen des Schweriner SC jetzt Fahrt auf für die am Ostersamstag beginnenden Play-offs um die deutsche Meisterschaft. Und dass der Titelverteidiger auch dort als Favorit gehandelt wird, steht außer Frage - zu souverän marschierte die Mannschaft von Trainer Teun Buijs bislang durch die Saison.

Aber erst die Arbeit, dann das Vergnügen. So zieht der Coach auch wieder in den Trainingseinheiten an. Nach dem Abbruchspiel gegen die Roten Raben Vilsbiburg am 9. März (In der Arena gingen die Lichter aus.) verordnete der Niederländer seinem Team erst einmal ein paar Tage Kurzurlaub. Seit vergangenen Donnerstagabend heißt es nun wieder Training. Jeden Tag bittet der 53-Jährige seine Spielerinnen zu zwei Übungseinheiten. Dreimal die Woche vormittags trifft man die SSC-Damen im Kraftraum an, daneben stehen dann noch individuelles und gemeinsames Balltraining auf dem Programm. "Wir verstärken das Block- und Abwehrtraining im Moment", so Teun Buijs, dem alle Spielerinnen bis auf Youngster Lene Scheuschner zur Verfügung stehen. Die Außenangreiferin befindet sich derzeit mit dem DVV-Nachwuchs im abschließenden Trainingslager zur U18-EM, die Ende März beginnt. Ob Lene dabei ist, entscheidet sich Ende der Woche, da Trainer Jens Tietböhl noch drei Mädels aus seinem 15er Kader streichen muss.

Ansonsten sind eben alle beim SSC an Bord, auch Lucia Hatinova wieder. "Sie hatte eine Grippe, ist aber seit Dienstag wieder im Training", berichtete der Coach, der als Trainingspartner für seine Pokalheldinnen in diesen Tagen auch gern auf die Jungs vom SSC zurückgreift. Denn eigentlich wollte Buijs in der punktspielfreien Zeit bis zum Beginn der Play-offs noch Testspiele absolvieren. Doch seine potenziellen Übungspartner wie VT Aurubis Hamburg, Köpenicker SC, SC Potsdam und der VfB Suhl müssen alle in dieser Zeit noch in den Pre-Play-offs ran, um die beiden letzten Viertelfinal-Teilnehmer auszuspielen. "Wir hatten auch beim USC Münster angefragt. Der hatte sich aber schon mit Wiesbaden verabredet", erklärte der SSC-Trainer. Und so kommen die SSC-Jungs zum Zuge. "Das ist was ganz anderes, als wenn wir immer nur gegen uns selbst spielen", meint Buijs, der sich am Wochenende in Hamburg die Partie zwischen Aurubis und dem VfB Suhl (3:0 für den Gastgeber) angesehen hat. "Hamburg hat sich verbessert, Suhl hat gekämpft. Am Wochenende werden wir sehen, ob Suhl ein Entscheidungsspiel herbeiführen kann." Wenn Suhl noch den Sprung in die Play-offs schafft, wäre das der SSC-Gegner im Viertelfinale. Ansonsten wird der Kontrahent zwischen Potsdam und Köpenick ermittelt. Die Brandenburgerinnen hatten das erste Match 3:0 gewonnen. "Bei Köpenick sind zwei Außen-Annahme-Spielerinnen verletzt. Ich gehe davon aus, dass es Potsdam schafft", meint Schwerins Meistertrainer.

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