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FC Hansa Rostock : Platz unter knöchelhohem Schnee

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Unter einer mehr als knöchelhohen Schneedecke lag gestern der Rasen der DKB-Arena "begraben", doch die Hansa-Partie morgen gegen Unterhaching ist bisher dennoch nicht in Gefahr. Der Platz verfügt über eine Rasenheizung.

svz.de von
erstellt am 06.Dez.2012 | 07:22 Uhr

Rostock | Unter einer mehr als knöchelhohen Schneedecke "begraben" war gestern der Rasen der DKB-Arena - definitiv unbespielbar. Marc Fascher, Trainer des FC Hansa: "Im Moment hätte das nicht viel mit Fußball zu tun, wenn die Partie gegen Unterhaching stattfinden würde." Dennoch scheint das Duell zwischen dem Neunten und dem Fünften der 3. Fußball-Liga morgen um 14 Uhr nicht gefährdet. Pressesprecher Lorenz Kubitz: "Stand jetzt (gestern 13 Uhr - d. Red.) gehen wir davon aus, dass gespielt wird. Es liegt allerdings sehr viel Schnee, aber wir haben ja auch eine Rasenheizung."

Angesichts der Witterungsbedingungen können die Profis derzeit kaum ihr gewohntes Freiluft-Training durchziehen, und wenn sie’s versuchten, "war das wasserballverdächtig" (Fascher). Auch gestern Nachmittag blieben die Spieler in den Katakomben, widmeten sich Koordinations- und Technikübungen; die Vormittagseinheit war von vornherein abgesagt worden.

"Optimal ist was anderes, aber Alibis gibt es für mich nicht. Wir müssen das trotzdem hinkriegen, dass die Köpfe wieder frei sind", sagt der Trainer.

Augenblicklich zähle allein das Aufhalten des Negativtrends, entgegnet Fascher auf die Frage, ob der FC Hansa - der immerhin die vorige Saison in der 2. Bundesliga verbrachte - überhaupt das Zeug zu einem Spitzenteam habe. "Als ich hier anfing, hat die Mannschaft ja gezeigt, dass etwas in ihr steckt, aber dann zogen sich Stephan Gusche und Edisson Jordanov Langzeitverletzungen zu. Momentan sind wir nicht mal ansatzweise in der Situation, von was anderem zu träumen. Wir müssen bescheiden bleiben. Harte Arbeit ist erst mal angesagt. Wir haben jetzt noch zwei Spiele vor der Brust, dann können wir ein Zwischenfazit ziehen, und nach der Winterpause fangen dann alle wieder bei Null an, inklusive Torhüter."

Vor dem morgigen Gegner im letzten Heimauftritt des Kalenderjahres offenbart Marc Fascher großen Respekt: "Wenn man sieht, wie Unterhaching den Kader zusammengestellt hat, das sind ja mehr oder weniger No-name-Spieler, und was da letztendlich für eine Leistung abgerufen wird - chapeau! Da kannst du nur alle Hüte ziehen, die du hast. Da sieht man mal, was im Fußball mit Ehrgeiz, Leidenschaft und mannschaftlicher Geschlossenheit möglich ist, auch wenn man wenig Geld hat. Wir werden uns gewaltig strecken müssen, um denen einen heißen Tanz zu bieten."

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