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Hansa-Torwart Johannes Brinkies : Patzer ohne Konsequenzen

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Einen Elfmeter in Heidenheim verursacht, mit einem Patzer ein Tor gegen Regensburg verschuldet, zudem in den vergangenen sechs Partien nicht einmal zu null: Bislang ist es nicht die Saison von Keeper Johannes Brinkies.

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erstellt am 05.Sep.2013 | 07:15 Uhr

Rostock | Einen Elfmeter in Heidenheim verursacht, mit einem Patzer ein Tor gegen Regensburg verschuldet, zudem mitunter unentschlossen beim Herauslaufen und in den vergangenen sechs Partien nicht einmal zu null: Bislang ist es nicht die Saison von Hansa-Keeper Johannes Brinkies, der anfangs gar nicht die Nummer eins war. Zu dieser wurde von Chefcoach Andreas Bergmann in enger Abstimmung mit Co- und Torwarttrainer Andreas Reinke eigentlich Routinier Jörg Hahnel bestimmt. Doch der 31-Jährige sah im ersten Spiel gegen Holstein Kiel eine rote Karte wegen Handspiels außerhalb des Strafraums - zwei Spiele Sperre.

Brinkies bekam den Platz im Kasten und musste ihn fortan nicht mehr räumen. Auch morgen in Chemnitz wird der gebürtige Grevesmühlener im Tor der Kogge stehen. "Der Gegentreffer hat keine Konsequenzen. Wenn ein Keeper oder ein zentraler Spieler Fehler machen, dann fallen schnell mal Tore. So etwas passiert halt. Er ist ein 20-jähriger Torwart und muss noch Erfahrung sammeln. Er wollte erst hin, geht dann wieder einen Schritt zurück. Letztlich hat er in diesem Fall einfach die falsche Entscheidung getroffen", erklärt Bergmann, der sich mit Brinkies die entscheidenden Szenen auf Video anschaute. "Wir analysieren die Spiele immer gemeinsam mit der Mannschaft, schauen welche Fehler gemacht wurden. Danach ist die Partie abgehakt, und wir blicken dann nach vorne", sagt Johannes Brinkies.

Der Keeper ärgert sich letztlich am meisten über seinen Fauxpas. "Ich wollte in dieser Szene zu viel, und es wäre sicher besser gewesen, wenn ich auf der Linie geblieben wäre. Es war ähnlich wie in Heidenheim beim Elfmeter. Ich darf nicht so wild sein. Da muss ich ihn einfach laufen lassen und abwarten. Er ist ja praktisch schon auf dem Weg aus dem Strafraum", so Brinkies, der sich immer auch laut eigener Aussage noch im Lernprozess befindet. Allerdings sollten sich in den nächsten Partien auch Fortschritte erkennen lassen. Denn schon morgen bei den heimstarken Chemnitzern benötigt der FCH einen Keeper, der Ruhe und Sicherheit ausstrahlt. "Das Wichtigste für uns war, dass wir gegen Regensburg gewonnen haben. Natürlich ärgere ich mich über den Fehler. Aber wir fahren jetzt mit dem Sieg im Rücken nach Chemnitz und wollen auch dort drei Punkte holen", so "Pommes".

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