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FC Hansa Rostock : Patrick Wolf besonders heiß

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Einer beim Drittligisten FC Hansa ist noch eine Spur heißer als alle anderen Rostocker auf das heutige Spiel beim SV Wacker Burghausen: Patrick Wolf. Am liebsten würde er ein Tor zu einem Auswärtssieg beisteuern.

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erstellt am 28.Aug.2012 | 07:10 Uhr

Burghausen | Einer beim Fußball-Drittligisten FC Hansa ist noch eine Spur heißer als alle anderen Rostocker auf das heutige Spiel beim SV Wacker Burghausen (19 Uhr Wacker-Arena): Patrick Wolf. Am liebsten würde er ein Tor zu einem Auswärtssieg beisteuern. Dass er dazu imstande ist, bewies er bei der Generalprobe für die mittlerweile seit über sechs Wochen laufende Saison, als er beim 1:1 gegen Bundesligist VfB Stuttgart die Führung erzielte. Zuletzt beim 1:1 in Darmstadt war der 23-Jährige bei einem Kopfball an die Latte dicht davor.

Warum aber ist nun ausgerechnet für den Sohn von Trainer Wolfgang Wolf die Partie in Burghausen etwas ganz Besonderes? Weil er dort von 2009 bis 2011 unter Vertrag stand. "Zu Torwart-Trainer Max Urwantschky und meinem Ex-Mannschaftskameraden Christoph Burkhard habe ich immer noch super Kontakt. Ich hatte zwei tolle Jahre dort, das war alles sehr schön, Salzburg zum Beispiel ist nicht weit entfernt, und jetzt freue ich mich, zurückgekehrt zu sein. Aber wir müssen am Mittwoch auf jeden Fall was mitnehmen!"

Für Wacker erzielte der Innenverteidiger seine bislang einzigen beiden Drittliga-Treffer. Am 3. Oktober 2009 traf er zum 1:0-Endstand gegen den Wuppertaler SV. Beim 2:3 im Duell mit dem FC Carl Zeiss Jena am 27. April 2010 unterlief Wolf junior zunächst ein Eigentor (79.), das er umgehend zum 2:2 wieder gut machte (81.), bevor die Partie doch noch verloren ging.

Bemerkenswert: Nachdem Wolfgang Wolf als Coach von Kickers Offenbach mit zehn Siegen aus den ersten 13 Partien bei nur einer Niederlage phänomenal in die Saison 2010/11 der 3. Liga gestartet war, leitete ausgerechnet ein 3:4 in Burghausen beim damaligen Team seines Sprösslings den Niedergang ein, der später, Ende Februar 2011, mit der Beurlaubung des Trainers einherging: In 25 Vergleichen gab es nur noch sechs Dreier, am Ende wurde Offenbach lediglich Siebter, acht Punkte hinter Relegations-Rang drei und mit satten 21 (!) Rückstand auf den Zweiten FC Hansa - wo Wolfgang Wolf aktuell der Chefcoach ist. Er hat also noch eine Rechnung offen mit dem SV Wacker. Und Patrick? Der will sich an alter Wirkungsstätte auf keinen Fall blamieren.

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