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FC Hansa zu Gast bei Energie Cottbus : Ostderby mit viel Brisanz

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Der Sieg des FC Hansa gegen Fortuna Düsseldorf hat Energie Cottbus aufgeschreckt. Die Brisanz im heutigen Ostderby ist groß. Die DFL beugt vor. Schiedsrichter Thorsten Kinhöfer wird die Partei heute ab 17.30 Uhr leiten.

svz.de von
erstellt am 10.Apr.2012 | 08:53 Uhr

Cottbus | Der Sieg des FC Hansa gegen Aufstiegskandidat Fortuna Düsseldorf hat Energie Cottbus aufgeschreckt. Die Brisanz im heutigen Ostderby ist groß. Und bei der DFL beugt man vor, indem FIFA-Schiedsrichter Thorsten Kinhöfer (Herne) als Unparteiischer angesetzt wurde.

Der FC Energie rennt nun schon seit sechs Spielen einem Sieg hinterher. Die 31 Punkte auf dem Konto sind für die Lausitzer im Ringen um den Klassenverbleib längst keine Beruhigung mehr.

"Da sind mehrere Mannschaften unten drin, wir auch", warnte Energie-Trainer Rudi Bommer nach der 0:3-Niederlage in Fürth. Hansa steht nach zwei Siegen jetzt mit 23 Zählern zunächst mal nicht mehr auf dem letzten Platz und wittert wieder Morgenluft.

Bommer will jedoch Hektik vermeiden, auch wenn er das jüngste 2:1 der Rostocker gegen Düsseldorf als "Hammer" bezeichnete. "Rechnen wäre jetzt das falsche Mittel. Wir haben im Saisonverlauf viele Zähler liegengelassen. Jetzt gilt es, aus den verbleibenden Spielen noch so viele Punkte wie möglich zu holen", bemerkte der Cottbuser Trainer. Innenverteidiger Uwe Möhrle sieht im Duell gegen seinen Ex-Klub von der Waterkant das "wichtigste Spiel der Rückrunde". Ein Dreier würde Energie wohl endgültig ein weiteres Jahr in der 2. Fußball-Bundesliga sichern.

Die Gastgeber müssen gegen Hansa allerdings auf Stammtorwart Thorsten Kirschbaum und Innenverteidiger Roger verzichten. Kirschbaum hat sich in Fürth einen Muskelfaserriss im Übergang von der Rücken- zur Bauchmuskulatur zugezogen. Für den rotgesperrten Roger könnte in der Innenverteidigung wieder Uwe Hünemeier spielen, der in Fürth wegen einer Bänderdehnung gefehlt hatte. Der 26-jährige Defensivmann absolvierte das komplette Abschlusstraining. Das Tor soll René Renno hüten, der bislang zweimal in dieser Saison eingesetzt worden war. Ob Leonardo Bittencourt nach überstandener Magen-Darm-Grippe und Alexander Bittroff (Leistenprobleme) spielen können, entscheidet sich erst kurz vor der Partie.

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