Hansa Rostock : "Ösi" Pfingstner kommt an Küste prächtig klar

<strong>Nachwuchsmann Andreas Pfingstner</strong> (rechts, hier gegen Lucas Albrecht) will sich imProfi-Kader des FC Hansa behaupten. Georg Scharnweber
Nachwuchsmann Andreas Pfingstner (rechts, hier gegen Lucas Albrecht) will sich imProfi-Kader des FC Hansa behaupten. Georg Scharnweber

Neben Denis Berger versucht sich in dieser Saison ein zweiter Österreicher im Profi-Kader des FC Hansa Rostock durchzusetzen. Innenverteidiger Andreas Pfingstner rückte von den A-Junioren des Clubs auf.

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20. Juni 2012, 08:49 Uhr

Rostock | Neben Denis Berger (kam vom VfL Bochum) versucht sich in dieser Saison ein zweiter Österreicher im Profi-Kader des Fußball-Drittligisten Hansa Rostock durchzusetzen. Innenverteidiger Andreas Pfingstner rückte von den Bundesliga-A-Junioren des Clubs auf. Der 19-Jährige absolvierte zum Ende der vergangenen Serie aber auch schon zwei komplette Partien in der Oberliga-Reserve: "Ich freue mich, dass ich eine Chance bekomme und werde alles versuchen, dass ich sie auch nutzen kann. Ich möchte es wenigstens einige Male in den Kader schaffen."

Seit zweieinhalb Jahren ist der Alpenländer in Rostock. "Damals habe ich mehrere Probetrainings absolviert, unter anderem auch bei Eintracht Frankfurt und dem VfL Bochum. Doch ich wollte eine schnelle Entscheidung, und in Rostock hat alles gepasst", erklärt Pfingstner, der seinen Gang an die Ostseeküste bis heute nicht bereut hat: "Es war in jedem Fall genau richtig."

Seine fußballerischen Wurzeln liegen in Salzburg. "Ich spielte drei Jahre bei Red Bull, bevor ich nach Rostock wechselte. Das war schon ein Unterschied. In Österreich geht es körperlich weniger zur Sache als in Deutschland", berichtet der Abwehrmann, dessen Familie in der Steiermark zu Haus ist - rund zwei Stunden von Salzburg entfernt. Als der Kicker noch zum Nachwuchs des FCH zählte, reiste er alle sechs Wochen nach Hause: "Mit dem Flieger von Hamburg nach Wien und dann noch drei Stunden mit dem Zug. Wie das in den kommenden Monaten wird, kann ich aber noch nicht sagt", so Andreas Pfingstner, der in den bisherigen Einheiten einen ordentlichen Eindruck hinterlässt und den Etablierten in Nichts nachsteht: "Natürlich ist vor allem das Tempo wesentlich höher, doch daran gewöhnt man sich. Ansonsten ist alles okay, komme ich gut zurecht."

Auch mit der Ostseeküste hat sich der Österreicher angefreundet und mittlerweile auch eingelebt. Einzig Freundin Julia fehlt noch zum ganz großen privaten Glück. Doch die studiert in der Heimat. "Eigentlich sollte sie nachkommen, aber wir haben jetzt erstmal entschieden, dass sie ihr Studium fertig macht", so Pfingstner.

Hansa intern:

  • VfB-Tickets erhältlich: Ab heute sind Eintrittskarten für das Testspiel gegen den Erstligisten VfB Stuttgart am 15. Juli um 15.30 Uhr in der DKB-Arena zu Preisen von fünf (Kinder, Rollstuhlfahrer) bis 15 Euro im Fanshop (Breite Straße), Hansa-Sporthaus (Warnow Park in Lütten Klein), online unter www.fc-hansa.de oder telefonisch 03 81 – 3 77 01 20 erhältlich.



  • Lartey zwickt es im Knie: Aufgrund von Knieproblemen setzte Mohammed Lartey gestern mit dem Training aus. „Er ist bei einer Aktion komisch aufgekommen. Wir haben schon das Schlimmste befürchtet. Eine MRT-Untersuchung ergab zum Glück, dass er nur eine Zerrung in der Kniekehle hat“, sagte FCH-Trainer Wolfgang Wolf, der hofft, dass der Mittelfeldmann am Sonnabend beim Test in Zehdenick wieder mitwirken kann.



  • Eitriges Nagelbett: Die Abwehrspieler Sebastian Pelzer und Stephan Gusche müssen derzeit ebenfalls kürzer treten. Beide plagt eine eitrige Entzündung im Nagelbett. „Unser Mannschaftsarzt hat die entsprechenden Stellen aufgeschnitten, damit es abheilen kann“, sagte Wolf.



  • Ab heute ohne Krücken: Torwart-Coach Alexander Ogrinc (Meniskus-Operation) wirft ab heute die Krücken in die Ecke. „Zumindest hat der Arzt es gesagt. Ich mache jetzt meine Reha und hoffe, dass ich in der übernächsten Woche wieder auf den Trainingsplatz darf“, sagte der 43-Jährige, der sich die Blessur bei der Auftakteinheit vor gut anderthalb Wochen zugezogen hatte.


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