Schweriner bei olympischen Sommerspielen dabei : Nimke und Goltz haben Ticket in der Tasche

<strong>Laser-Seglerin Franziska Goltz</strong> erlebt auf der Revier vor Weymouth  ihre olympische Feuertaufe. Die gebürtige Schwerinerin und Mitglied des Schweriner Segler-Vereins von 1894  studiert an der Universität  Kiel Sportwissenschaften, Pädagogik  und  Volkswirtschaftslehre. <foto> Foto: Otto Kasch</foto>
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Laser-Seglerin Franziska Goltz erlebt auf der Revier vor Weymouth ihre olympische Feuertaufe. Die gebürtige Schwerinerin und Mitglied des Schweriner Segler-Vereins von 1894 studiert an der Universität Kiel Sportwissenschaften, Pädagogik und Volkswirtschaftslehre. Foto: Otto Kasch

Sie haben ihr Ticket für die Teilnahme an den olympischen Sommerspielen in der Tasche: Seglerin Franziska Goltz und Radsprinter Stefan Nimke, beide aus Schwerin. Mit der Vergabe wurde der Olympia-Countdown eingeleitet.

svz.de von
25. Juli 2012, 04:36 Uhr

Frankfurt/Main | Mit der Vergabe der ersten London-Tickets - darunter an Seglerin Franziska Goltz und Radsprinter Stefan Nimke, beide aus Schwerin - hat der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) 57 Tage vor Eröffnung der Sommerspiele den Olympia-Countdown eingeleitet.

"Unsere Priorität ist ganz klar der Teamsprint der Männer - da wollen wir Gold", lässt Bundestrainer Detlef Uibel keinen Zweifel an seiner Marschroute für London. Und René Enders (Zeulenroda), Maximilian Levy (Cottbus) sowie Stefan Nimke - der Teamsprint-Olympiasieger von 2004 - haben das Zeug dazu, den favorisierten Briten zu trotzen. Für den 34-jährigen Nimke sollen die vierten Olympischen Spiel der krönende Abschluss sein.

Bei der ersten von drei Nominierungen erhielten gestern 48 Männer und 37 Frauen aus elf Sportarten die Fahrkarte zu den Sommerspielen vom 27. Juli bis 12. August. "Die Mannschaft bekommt jetzt ein Gesicht", so DOSB-Präsident Thomas Bach nach der Präsidiumssitzung in Frankfurt am Main. Dort werden am 25. Juni und 4. Juli auch die weiteren Olympia-Tickets vergeben. Rund 380 Sportler werden die deutschen Farben vertreten, so wenige wie noch nie seit dem Auftritt der wiedervereinigten Mannschaft 1992 in Barcelona. Vor vier Jahren in Peking umfasste das deutsche Team 440 Athleten.

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