Niemand hat einen Stammplatz sicher

<strong>Torwarttrainer Alexander Ogrinc</strong> drillt die drei Keeper (von rechts) Jörg Hahnel, Johannes Brinkies und Kevin Müller.
Torwarttrainer Alexander Ogrinc drillt die drei Keeper (von rechts) Jörg Hahnel, Johannes Brinkies und Kevin Müller.

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09. Januar 2013, 11:35 Uhr

Belek | "Hinter das Thema Stammplätze können wir einen Haken machen. Alle fangen bei Null an", bekräftigte Marc Fascher, Trainer des FC Hansa, seine Philosophie des Neubeginns 2013. "Insbesondere nach den letzten fünf Spielen (vier Pleiten, ein Remis - d. Red.) muss es sich jeder hart erarbeiten, am 26. Januar gegen Münster auflaufen zu dürfen."

Das gelte auch auf der Torhüter-Position. Hier rief Fascher den Dreikampf aus. Jeder seiner Keeper solle zunächst einmal durchspielen. Johannes Brinkies machte beim 14:0 gegen den VfL Lohbrügge den Anfang - und hatte dabei nicht die geringste Möglichkeit, sich auszuzeichnen. Heute um 15.30 Uhr Ortszeit gegen den FC Augsburg ist Jörg Hahnel dran, und Sonnabend im Duell mit dem türkischen Süper-Lig-Verein Elazigspor darf dann Kevin Müller zwischen die Pfosten.

Ähnlich ist die Herangehensweise bei den Feldspielern. "Alle", so der Coach, "sollen sich in den fünf Testpartien mindestens zweimal voll zeigen dürfen, um ihnen die Möglichkeit zu geben, sich für einen Stammplatz zu qualifizieren."

Das heutige Duell ist ein "Auswärtsspiel". Es findet zehn Busminuten entfernt auf der Anlage des Augsburger Mannschaftshotels "Cornelia Golf Club" statt. Der Platz ist etwas härter als der Rasen, auf dem Hansa hier üblicherweise trainiert, und trotzdem noch immer "ein Gedicht". Das Feld ist von Pinien umrahmt und somit weniger windanfällig.

Marc Fascher freut sich, "einen hochkalibrigen Gegner zu haben. Das heißt, dass wir gefordert werden. Wir sind nicht so vermessen, dass wir sagen, wir hauen mal eben Augsburg aus dem Stadion, aber wir wollen uns gut aus der Affäre ziehen. Ich werde jedoch keine Rücksicht nehmen und das Trainingspensum reduzieren."

Möglich, dass schon heute Innenverteidiger Tommy Grupe im defensiven Mittelfeld ausprobiert und zeitweise im 4-4-2 gespielt wird.


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