SV Post Schwerin : Neuer Name bietet bessere Ausgangssituation

Collage: Roland Regge-Schulz
Collage: Roland Regge-Schulz

Als Reaktion auf unseren Artikel vom vergangenen Donnerstag "Tradition kontra Erneuerung" meldet sich der SV Post Schwerin mit einer Erklärung seines Geschäftsführers Friedrich Diestel zu Wort.

svz.de von
29. März 2013, 06:39 Uhr

Schwerin | Als Reaktion auf unseren Artikel vom vergangenen Donnerstag (Seite 2) "Tradition kontra Erneuerung" meldet sich der SV Post Schwerin mit folgender Erklärung seines Geschäftsführers Friedrich Diestel zu Wort:

"Es stimmt einfach nicht, wenn behauptet wird, dass mit einem neuen Namen die Traditionen und Werte über Bord geworfen werden", sagt Post-Geschäftsführer Friedrich Diestel. "Der SV Post Schwerin ist ein großartiger Verein mit vielen engagierten und erfolgreichen Sportlern, mit Erfolgen und Niederlagen. Das sind Werte und Erfahrungen, die diesen Verein ausmachen und zu dem gemacht haben, was er heute in den Herzen vieler Menschen ist. Das werden wir bewahren." Aber auch Fehler stehen zu Buche. Sonst wäre eine wirtschaftliche Insolvenz der Bundesliga-GmbH nicht notwendig gewesen.

"Wir haben jetzt die schwere Aufgabe, den Leistungshandball in Schwerin mit den Traditionen und Werten im Verein wieder auf gesunde Beine zu stellen. Ein neuer Name gibt uns die Möglichkeit neue Impulse zu entfachen, einen neuen festen Stand in der Region, im Verein und auch im Handball zu bekommen", sagt Vereinspräsident Heiko Grunow.

Lange haben Fans darüber diskutiert. Jetzt soll die Entscheidung dafür fallen. Diestel: "Es war richtig, diese Diskussion öffentlich zu führen, damit wir uns damit auch auseinandersetzen können." Es hat unzählige Gespräche in den vergangenen Monaten gegeben. Traditionen, Ausrichtungen oder das Emblem wurden dabei nicht in Frage gestellt. Oft stand aber der Name in der Kritik. Grund: Die Post AG, die dem Verein einst diesen Namen gab, schert sich in keinster Weise um die Fortführung des Handballs in Schwerin. So sind auch viele Fans nicht mehr auf diesen Begriff im Namen fixiert. Außerdem kann über einen neuen Namen auch die Marke neu aufgestellt werden. "Die blau-gelben Farben, der Stierkopf und das Wappen dürfen nicht angetastet werden", sagt Diestel. "Aber über den Namen werden wir abstimmen."

Der Post-Geschäftsführer bestätigt damit unseren Beitrag, der inzwischen vor allem im Internet eine rege Diskussion der Handball- aber auch anderer Sport-Anhänger der Region ausgelöst hat.

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