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Vester für Hansa "eine höchst interessante Personalie" : Neuer Manager ohne Stallgeruch

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Die Indizien verdichten sich, dass der FC Hansa Rostock auf der Suche nach einem neuen Sportlichen Leiter fündig geworden ist. Uwe Vester, Scout beim FC Schalke 04, soll der neue Macher bei den Ostseestädtern werden.

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erstellt am 13.Dez.2012 | 07:34 Uhr

Rostock | Die Indizien verdichten sich, dass Fußball-Drittligist FC Hansa Rostock auf der Suche nach einem neuen Sportlichen Leiter fündig geworden ist. Uwe Vester, Scout beim Erstligisten FC Schalke 04, soll der neue Macher bei den Ostseestädtern werden.

Nach dem am späten Mittwochabend erste Gerüchte aus Gelsenkirchen durchsickerten, dass Vester beim FCH im Gespräch ist, wurde gestern aus Vereinskreisen unserer Redaktion gegenüber bestätigt, dass es sich "um eine höchst interessante Personalie" handelt. Allerdings ist man bei den Rostockern noch vorsichtig und will sich erst zu einem etwaigen neuen Manager äußern, wenn der Vertrag tatsächlich in trockenen Tüchern ist. Bislang hieß es, dass ein Kontrakt noch nicht unterschrieben sei. Dennoch ist Vester der erklärte Wunschkandidat des neuen Aufsichtsrates und soll bereits am 1. Januar 2013 seine Arbeit bei den Norddeutschen aufnehmen.

Der 41-Jährige ist seit über zehn Jahren beim FC Schalke 04 tätig und war vor seinem Job als Scout (seit 2007) auch Co-Trainer der A-Junioren-Bundesliga-Truppe der Knappen. Der Diplom-Sportlehrer gilt als Experte im Nachwuchsbereich und dem Entdecken von Talenten. Nach einigen Lehrjahren in der zweiten und dritten Reihe des Profifußballs traut er sich nun offenbar den Schritt in die vorderste Front zu.

In Rostock wird er damit die Nachfolge von Hansa-Idol Juri Schlünz antreten, der den Posten des Sportlichen Leiters im September lediglich interimsmäßig übernommen hatte, um die Geschäftstüchtigkeit des Vereins zu wahren. Zuvor war Stephan Beutel (ehemals FC St. Pauli und Rot-Weiß Erfurt) als Kandidat des Vorstandes um den Vereinsvorsitzenden Bernd Hofmann vom damals noch alten Aufsichtsrat abgelehnt worden. Aufgrund der Vereinssatzung hatte Hofmann danach zwei Wochen Zeit einen neuen Vorschlag zu machen. Würde dieser erneut abgelehnt werden, hätte die Amtszeit des Vorstandsvorsitzenden geendet. Um dieses Szenario zu verhindern, hatten sich Vorstand und Aufsichtsrat auf Juri Schlünz als Interimsmanager geeinigt.

Eine Neubesetzung des Postens war überhaupt erst nötig geworden, weil der bisherige Sportliche Leiter Stefan Beinlich als Konsequenz aus dem Zweitliga-Abstieg im vergangenen Sommer von seinem Amt zurückgetreten war.

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