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A-Junioren bekommen eine Chance bei den Profis : Nauermann und Pägelow reisen mit

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Der FC Hansa Rostock gibt dem eigenen Nachwuchs eine Chance. Neben Fabian Künnemann, Robin Krauße und Nils Quaschner, werden auch Lukas Pägelow und Philip Nauermann mit ins Trainingslager nach Binz reisen.

svz.de von
erstellt am 27.Jun.2013 | 08:17 Uhr

Rostock | Fußball-Drittligist FC Hansa Rostock gibt dem eigenen Nachwuchs eine Chance. Neben Fabian Künnemann, Robin Krauße (beide mit Profiverträgen ausgestattet) und Nils Quaschner, der bereits im vergangenen Jahr zum Profi-Kader gehörte, werden auch die beiden Innenverteidiger Lukas Pägelow und Philip Nauermann in der kommenden Woche mit den Ostseestädtern ins Trainingslager nach Binz - 2. bis 5. Juli - reisen. "Sie werden eine Chance bekommen, sich zu zeigen. Aber es ist auch klar, dass jetzt nicht alles von der einen Woche abhängt", sagte FCH-Trainer Andreas Bergmann.

Alle fünf Spieler wurden in der abgelaufenen Saison mit den A-Junioren des Vereins Deutscher Vizemeister, unterlagen erst im Finale dem VfL Wolfsburg mit 1:3 nach Verlängerung. Pägelow und Nauermann bildeten dabei ein tolles Duo in der zentralen Abwehr.

Auch Schlottke und Köller im Notizbuch

Neben den genannten Kickern haben sich aber noch weitere Akteure mit ihren Leistungen in das Notizbuch von Bergmann gespielt. "Der ,Siebener’ (Björn Schlottke - d. Red.) ist unglaublich schnell, und auch der ,Zehner’ (Marc-Oliver Köller - d. Red.) hat mir vorne sehr gut gefallen. Er war richtig giftig und ist weite Wege gegangen", verriet der Chefcoach, der zudem auch noch einige Spieler des jüngeren Jahrgangs auf dem Zettel hat. Sie könnten später in der Saison vielleicht ein Thema werden und dann hin und wieder mittrainieren.

Dem "Jugendwahn" will Bergmann dabei allerdings nicht verfallen: "Fünf Spieler aus den A-Junioren hochzuziehen, ist schon eine ganze Menge." Außerdem müsse man auch abwarten, wie die jungen Kicker die Belastungen wegstecken. "Es ist schwer einzuschätzen, wie weit sie körperlich schon sind. Vielleicht ist bei dem einen oder anderen der Sprung von der A-Jugend in die 3. Liga auch zu groß. Dann muss man schauen, was das Beste ist. Vielleicht trainieren sie erstmal bei uns mit und kommen bei der ,Zweiten’ zum Einsatz. Denn das Wichtigste in diesem Alter ist spielen, spielen spielen", so Bergmann.

Andreas Bergmann: „Das System ist mir Jacke wie Hose“

„Das System ist mir Jacke wie Hose“, sagt FCH-Trainer Andreas Bergmann. Für den Rostocker Coach kommt es nicht darauf an, ob die Truppe im 4-4-2 mit flacher „Vier“ im Mittelfeld oder Raute oder im 4-2-3-1 oder sonst wie aufläuft. „Ich bin kein Trainer, der sich hinstellt und sagt: Wir können nur in diesem System spielen. Es kommt ja immer auch auf das Material an, welches mir zur Verfügung steht. Ich entscheide mich stets für die Spieler, die meiner Meinung nach in genau diesem Moment das Beste erwarten lassen“, so der 54-Jährige.

In jedem Fall rechnet der Fußball-Lehrer damit, dass es vor allem im zentralen Mittelfeld ein Hauen und Stechen um die Stammplätze geben wird. „Ich denke, dass wir in diesem Bereich sehr gut aufgestellt sind. Das hat sich in den bisherigen Einheiten angedeutet“, so Bergmann.

Der bundesliga-erfahrene Milorad Pekovic (kam von der SpVgg Greuther Fürth) sollte seinen Platz sicher haben, soll der Montenegriner doch eine Führungsrolle im relativ jungen Kader übernehmen. Hinter dem 35-Jährigen konkurrieren Leonhard Haas, Sascha Schünemann und David Blacha auf hohem Niveau. Später folgt auch noch Robin Krauße, der derzeit verletzt fehlt.

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