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Schweriner SC : Nächste schwere Aufgabe für den SSC

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"Stuttgart ist eine gute Mannschaft. Und für uns wird nach den Ausfällen von Anja Brandt und Saskia Hippe sowieso jedes Spiel super schwer", blickt Trainer Koslowski auf die morgige Aufgabe des SSC voraus.

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erstellt am 18.Nov.2013 | 06:57 Uhr

Schwerin | "Stuttgart ist eine gute Mannschaft. Und für uns wird nach den Ausfällen von Anja Brandt und Saskia Hippe sowieso jedes Spiel super schwer", blickt Trainer Felix Koslowski auf die morgige Aufgabe der Schweriner Bundesliga-Volleyballerinnen voraus. Ab 19 Uhr geht es in der heimischen Arena für die junge, neuformierte Mannschaft des SSC darum, gegen Allianz MTV aus der baden-württembergischen Landeshauptstadt den nächsten Schritt in Richtung Pokalfinale am 2. März 2014 im Volleyball-Mekka Halle/Westfalen vor wohl wieder über 10 000 Zuschauern zu machen.

Für den 29-Jährigen könnte es eigentlich auch eine kleine persönliche Revanche werden, wenn die Schwerinerinnen das morgige Viertelfinalspiel gewinnen. In seiner ersten Saison als Cheftrainer traf er mit dem VfB Suhl auf die Stuttgarterinnen - im Finale. Und Suhl verlor umkämpft, aber letztlich klar mit 0:3 (-21, -26, -20). "2011 ist weit weg", wiegelt der gebürtige Schweriner ab. "Wir leben im Hier und Jetzt, und wir wollen unbedingt ins Finale!"

Dafür aber muss seine Mannschaft morgen Abend zeigen, dass sie sich weiterentwickelt hat in Bezug auf Konstanz und Nervenstärke. Nur am Sonntag nach dem 3:1 gegen Aachen durften die Spielerinnen etwas kürzertreten, gestern folgte vormittags ein Krafttraining und abends ebenso ein Mannschaftstraining wie heute - natürlich gepaart mit der obligatorischen Spielvorbereitung und Analyse des Gegners.

Zumindest zwei Spielerinnen aus Stuttgart kennt Laura Pihlajamäki noch sehr gut: "Mit Libero Evelyn Delogu und Mittelblockerin Franziskia Bremer habe ich zusammen gespielt, als ich vor drei Jahren in Stuttgart war", erzählt die 23-jährige Neu-Schwerinerin. "Ich freue mich schon darauf, sie wieder einmal zu treffen. Und es macht sowieso viel mehr Spaß zu spielen, wenn man jemanden auf der anderen Seite vom Netz kennt."

Das ging Laura auch am Sonnabend beim Spiel gegen Aachen so. Bei den Ladies in Black stand mit Angreiferin Elina Salomäki eine finnische Nationalmannschaftskollegin auf dem Feld. Klar, dass sich Laura, Elina und Schwerins zweite Finnin Paulina Vilponen sich kurz nach dem Abpfiff in die Arme fielen und auf dem Hallenboden einige Zeit zusammenhockten.

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