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FC Hansa Rostock : Müller gesteht intensiven Kontakt

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Neben den unsäglichen Platzbedingungen auf einem zugeschneiten Rasen sorgte vor allem die 42. Minute für eine Menge Gesprächsstoff bei der Zweitliga-Partie zwischen Alemannia Aachen und dem FC Hansa Rostock (0:0).

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erstellt am 20.Feb.2012 | 07:21 Uhr

Rostock | Neben den unsäglichen Platzbedingungen auf einem zugeschneiten Rasen sorgte vor allem die 42. Minute für eine Menge Gesprächsstoff bei der Zweitliga-Partie zwischen Alemannia Aachen und dem FC Hansa Rostock (0:0). Benjamin Auer war durchgebrochen. Er lief im Strafraum auf FCH-Schlussmann Kevin Müller zu, spitzelte den Ball an ihm vorbei und rums - beide krachen zusammen. "Ich habe es im TV gesehen und muss sagen, dass wohl neun oder besser neuneinhalb von zehn Schiedsrichtern Elfmeter gepfiffen hätten", erklärte Hansas Keeper.

Und auch Kontrahent Auer war sich eigentlich ziemlich sicher: "Der Torwart trifft mich klar, aus meiner Sicht ein klarer Elfer. In der Pause meinte der Schiedsrichter zu mir, dass ich zu schnell zu Boden gehe und den Kontakt bewusst suche. Wäre ich in der Situation weiter gelaufen, könnte ich meine Schuhe morgen an den Nagel hängen."

Doch Referee Markus Wingenbach (Diez) verweigerte den Pfiff. Zum großen Glück für die Rostocker. "Auer ist im letzten Moment noch an den Ball gekommen. Ich konnte nicht mehr zurück und habe versucht, mich so klein wie möglich zu machen. Es war klar, dass er den Kontakt suchen würde, und der war nach meinem Empfinden auch ziemlich intensiv. Eigentlich rechnete ich damit, dass der Schiedsrichter auf Elfmeter entscheidet", schilderte Kevin Müller die Situation. Aber nach einigen Schrecksekunden, wie der Rostocker meinte, die "ganz schön lange dauerten", rappelte sich der Keeper wieder auf, und die Partie ging ohne Strafstoß weiter: "So blöd es klingt, aber das ist das Glück des Tüchtigen. Das hatten wir in der ersten Halbserie nicht."

Nun muss der Punkt in Aachen aber auch am Freitag zu Hause im Duell mit dem FC Ingolstadt veredelt werden. "Wir haben nur noch wichtige Spiele. Und gegen einen direkten Kontrahenten ist das nicht anders", so der 20-Jährige.

Vor allem würde die untere Tabellenhälfte immer mehr zusammenrücken: "Es geht mittlerweile bis Platz zwölf. Da beginnt bei einigen schon das große Zittern. Wir müssen es schaffen, immer mehr Teams in das Boot Abstiegskampf mit hineinzuziehen."

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