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Sportticker

17. Dezember 2017 | 16:56 Uhr

Morgen 76. MV-Derby

vom

svz.de von
erstellt am 17.Sep.2010 | 12:10 Uhr

Rostock | Die Empor-Sicht:

Morgen steht um 18 Uhr in Schwerin das 76. Mecklenburg-Vorpommern-Derby im Handball zwischen dem gastgebenden Post SV und dem HC Empor Rostock auf dem Programm. Für HCE-Kapitän Jens Dethloff ist es keine alltägliche Partie: "Allein, dass wieder viele Zuschauer in der Halle sein werden, macht es schon zu einer besonderen Begegnung." Von der Papierform her gehen die Gäste als Favorit in das Duell mit dem Erzrivalen. Allerdings will "Jenner" davon nicht viel hören. "Schaut man auf die Tabelle, könnte man es schon so sehen. Aber es sind erst drei Spieltage rum. In einem Derby ist die Platzierung sowieso egal. Wir müssen einfach von Anfang an unsere Leistung zu 100 Prozent abrufen und dann werden wir auch als Sieger vom Parkett gehen", ist sich der Rostocker sicher.

Er warnt davor, den Kontrahenten nach seinem bislang schwachen Saisonstart - Post unterlag zu Hause gegen Potsdam 28:32 sowie in Wilhelmshaven 25:33 - zu unterschätzen: "Es kann gefährlich sein und nach hinten losgehen, wenn wir die Aufgabe zu locker sehen. Aber das wird uns nicht passieren. Wir haben gut und hart trainiert, gehen bestens vorbereitet in das Derby", sagt Jens Dethloff.

SCHWERIN - Die Post-Sicht:

Nach zwei Auftaktniederlagen in der 2. Handball-Bundesliga hat der SV Post Schwerin wieder Heimrecht. Morgen um 18 Uhr kommt kein Geringerer als der langjährige Rivale HC Empor Rostock (5:1 Punkte). Doch bringt gerade das 76. MV-Derby für die Post-Handballer die Wende?

Der in Derbys reichlich erprobte Danny Anclais schließt das nicht aus, denn „solche Vergleiche haben eigene Gesetze“. Schon als Stralsunder hat er so manche Schlacht gegen die Rostocker geschlagen, wobei sich Sieg und Niederlage in etwa die Waage hielten. „Obwohl es für einen Sieg auch nur zwei Punkte gibt, haben Begegnungen gegen einen Landesrivalen ihren besonderen Reiz. Stets ist sehr viel Prestige im Spiel. Man kennt sich eben. Es macht zudem viel Spaß, vor vollen Rängen zu spielen.“

Der Post-Rechtsaußen ist sich bewusst, dass sich ein Erfolg nicht allein durch das Heimrecht einstellt. „Die Rostocker sind sehr stark besetzt und gehören für mich zu den Staffelfavoriten. Schwächen wie gegen Potsdam dürfen wir uns also nicht erlauben. Doch wir wissen, was wir können, haben gut trainiert und wollen das im Spiel beweisen.“

Für Post-Trainer Dirk Beuchler ist es bei einem Sieg und einer Niederlage hingegen erst der dritte Vergleich mit den Ostseestädtern. „Nach unserem Fehlstart ist es für mich eigentlich egal, wer kommt. Wir brauchen ein Erfolgserlebnis.“

Um seinen Akteuren wieder Selbstvertrauen zu vermitteln, hat er in der zurückliegenden Woche das Training darauf abgestimmt. Das begann mit einer Spieleeinheit ohne Handball am Montag, führte über teambildende Maßnahmen (Dienstag) bis zum Spiel A gegen B am Mittwoch. Gestern und heute war das Training dann in der Sport- und Kongresshalle möglich. „So ein Vor-Ort-Training ist sehr wichtig, um dort wieder heimisch zu werden.“

Noch viel wichtiger ist dem Post-Coach allerdings, dass die Ränge am Spieltag richtig voll werden. „Gerade in unserer angespannten Situation benötigen wir das Publikum. Und ich glaube, dass unsere Mannschaft durch ihre guten Leistung im Vorjahr die Unterstützung verdient hat.“ Bis gestern war der Vorverkauf mit 1200 Tickets noch nicht sonderlich gut angelaufen.

Service: Die Schlussphase des Mecklenburg-Derbys wird live innerhalb des NDR-Nordmagazins (19.30 - 20.00) zu sehen sein. Während des gesamten Spiels ist NDR 1 Radio MV im Rahmen seines Programms immer wieder live beim Handball.

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