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FC Hansa Rostock : Mo Lartey wieder im Training

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Mohammed Lartey nahm nach seiner Schambein-Operation und anschließender Reha gestern erstmals wieder an einer Übungseinheit teil. Doch ein Comeback für die verbleibenden Spiele wird kein Thema sein, so Wolf.

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erstellt am 17.Apr.2012 | 07:58 Uhr

Ros- tock | Wer für Fußball-Zweitligist FC Hansa zum Einsatz kommen möchte, liegt auf jeden Fall nicht falsch, wenn er sich für die zentrale Abwehr empfiehlt. Denn obwohl nur zwei Innenverteidiger-Posten zur Verfügung stehen, herrscht in der jüngeren Vergangenheit bei den Rostockern in der Zone direkt vor dem Torwart ein weit überdurchschnittliches Kommen und Gehen. 2010/11 bot der FCH sage und schreibe neun Innenverteidiger auf, mehr als ein Drittel (!) des damaligen Kaders. Und da war noch nicht mal der ebenfalls für diese Position vorgesehene Matthias Holst dabei, der die gesamte vergangene Saison wegen eines Knorpelschadens ausfiel. Der 29-Jährige wiederum ist einer von den sieben zentralen Abwehrleuten der laufenden Serie. Einschließlich des neu hinzugekommenen Robert Müller, der beim 0:5 gegen den FSV Frankfurt für die letzten 25 Minuten nach hinten einrückte.

Sperren oder Verletzungen zwingen Trainer Wolfgang Wolf immer wieder zum Umbau. So fiel Holst, der eine feste Größe war, erneut aus, hat aber seine Zerrung im linken Oberschenkel inzwischen auskuriert und könnte am Sonntag kurz vor 13.30 Uhr beim FC St. Pauli auflaufen. Ebenso Stephan Gusche, der seine Vier-Spiele-Strafe nach roter Karte verbüßt hat. Dafür ist jetzt Kevin Pannewitz ein Wackelkandidat. "Er hat Grippe. Ich hoffe aber, dass er am Donnerstag wieder dabei ist", so Wolf, der für heute 15 Uhr eine interne Testpartie anberaumt hat (Training ist darüber hinaus 10 Uhr).

Mohammed Lartey (bislang letzter Einsatz am 6. November 2011/0:0 beim FSV Frankfurt) nahm nach seiner Schambein-Operation und anschließender Reha gestern erstmals wieder an einer Übungseinheit teil. "Da ist gar nichts zu erwarten, das wird kein Thema sein", sagte Wolfgang Wolf auf die Frage nach einem möglichen Comeback des Mittelfeldmannes an den verbleibenden drei Spieltagen: "Er ist nicht in der Planung drin. Ich bin froh, dass er wieder da ist, aber wir müssen das dosieren, dass er erst mal locker reinkommt."

Neben Pannewitz und dem angeschlagenen Robert Müller (Achillessehne) fehlte gestern Edisson Jordanov beim Training. Er weilte mit der U19-Nationalmannschaft zu einem Länderspiel in Pilsen gegen Gastgeber Tschechien und wird morgen in Rostock zurückerwartet.

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