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Schweriner SC : Mit toller Leistung aus der CL verabschiedet

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Mit einer tollen Leistung verabschiedeten sich gestern die Volleyballerinnen des Schweriner SC aus der diesjährigen Champions League. Die Mannschaft musste sich bei Eczacibasi Istanbul nur knapp mit 2:3 geschlagen geben.

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erstellt am 17.Jan.2012 | 09:14 Uhr

Istanbul/Schwerin | Mit einer tollen Leistung verabschiedeten sich gestern die Volleyballerinnen des Schweriner SC aus der diesjährigen Champions League. Die Mannschaft von SSC-Trainer Teun Buijs musste sich nach dem besten Auftritt in der Königsklasse bei Eczacibasi Istanbul nur knapp mit 2:3 (31, -20, -21, 22, -12) geschlagen geben. Mit diesem Ergebnis holten sich die Mecklenburgerinnen auch noch einen Punkt und gehen nicht leer aus dem Abenteuer auf der großen europäischen Bühne heraus.

Der deutsche Meister war hellwach. Mit gewaltigen Aufschlägen setzten die Buijs-Schützlinge den Gegner unter Druck. Die Istanbuler Annahme wackelte, sodass der Gastgeber nicht sein Angriffsspiel aufziehen konnte. Ganz im Gegensatz dazu der SSC. Die Spielerinnen um Kapitän Julia Retzlaff standen sehr gut in der Annahme, so konnte Zuspielerin Denise Hanke ihre Angreiferinnen Retzlaff, Mira Topic und Patricia Thormann hervorragend einsetzen. Zudem stand der Block sehr gut (insgsamt 14 Punkte). Bis zum 23:22 lag Schwerin immer in Front. Zwei Punkte in Folge für den Gastgeber brachten ihm den ersten Satzball. Aber mit einer glänzend aufgelegten Julia Retzlaff konnte dieser abgewehrt werden. Der SSC gab nicht auf, erspielte sich einen Satzball. Aber erst der fünfte sollte durch einen Block von Anja Brandt zur 1:0-Führung reichen.

In den folgenden Sätzen das gleiche Bild. Schwerin zwang den Gegner zu Fehlern. Der Gastgeber seinerseits, der einige Wechsel vorgenommen hatte, war allerdings in den entscheidenden Phasen des zweiten und dritten Satzes cleverer. Doch davon ließen sich die SSC-Damen nicht beirren. Grandiose Taten in der Feldabwehr und wieder sehr präzise Angriffe brachten den Bundesligisten im vierten Abschnitt in Front. Istanbul wackelte. Außenangreiferin Julia Retzlaff holte den ersten Satzball zum 24:22. Zuspielerin Elif Nedime Öner konnte eine Annahme nicht sauber auf ihre Angreiferin bringen - technischer Fehler und Satzgewinn für die Mecklenburgerinnen, der von 30 mitgereisten Förderern und Freunden euphorisch bejubelt wurde. Der Tiebreak wurde zum Krimi. Beide Teams schenkten sich nichts. Über 4:3, 8:8 nach einem super Aufschlag von Berit Kauffeldt und 11:11 war alles offen. Am Ende gab das Quäntchen mehr Cleverness bei den Gastgebern den Ausschlag.

Das Abenteuer Champions League ist damit beendet. Der SSC spielt nun ab Mitte Februar in der Challenge Round des CEV-Pokals um den Halbfinal-Einzug im zweithöchsten europäischen Pokal.

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