FC Hansa Rostock : Mit Leidenschaft durch die Coaching-Zone

Hansa-Trainer Marc Fascher lebt das Fußballspiel mit, nutzt den Raum der Coaching-Zone komplett aus. Eibner-Pressefoto
Hansa-Trainer Marc Fascher lebt das Fußballspiel mit, nutzt den Raum der Coaching-Zone komplett aus. Eibner-Pressefoto

Hansas neuer Trainer Marc Fascher freut sich auf seine Heimpremiere in der DKB-Arena gegen den Halleschen FC. Nervös ist er aber nicht. In seiner Coaching-Zone wird er wieder alles geben, um sein Team zu unterstützen.

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21. September 2012, 10:25 Uhr

Rostock | Die Vorfreude auf seine Heimpremiere in der DKB-Arena ist groß beim neuen Hansa-Coach Marc Fascher. "Selbstverständlich. Das steht außer Frage", erklärt der 44-Jährige vor der morgigen Drittliga-Partie gegen den Halleschen FC. Nervös ist er aber nicht. "Nach 19 Jahren des Trainer-Daseins ist eine normale Anspannung vorhanden, und die sollte auch da sein. Ansonsten könnte ich aufhören", sagt der gebürtige Hamburger.

Obwohl er "nur" draußen sitzt, wird der Fußball-Lehrer auch morgen nach den 90 Minuten wieder schweißnass in die Katakomben des Stadions zurückkehren: "Ich bin eben sehr engagiert und begleite das Ding in der Coaching-Zone leidenschaftlich und emotional mit."

Mit zwei Siegen - 5:0 im Landespokal in Güstrow sowie 2:1 in der Liga in Heidenheim - ließ sich sein Engagement bei den Nordostdeutschen prächtig an. Trotzdem verfällt Marc Fascher nicht in Euphorie, sondern warnt vielmehr: "Es ist eine positive Tendenz zu erkennen, doch wir sind noch nicht über den Berg, müssen weiter dranbleiben. In der Einheit am Mittwoch verfielen einige wieder in alte Muster und lamentierten."

Kontrahent Halle traut der Neu-Rostocker in dieser Saison eine Menge zu. "Ich glaube, dass sie zu Recht dort stehen, wo sie jetzt sind. Sie werden auch mit dem Abstieg nichts zu tun haben. Es ist eine kompakte und sehr gut organisierte Mannschaft. Sechs Gegentreffer in neun Spielen sprechen eine deutliche Sprache. Sie haben zwar erst acht Tore geschossen. Aber Halle braucht auch nicht viele, um erfolgreich zu sein", sagt Fascher, der ein Geduldsspiel erwartet. "Halle geht rustikal zu Werke und langt schon mal auf dem platten Teller hin. Wir müssen cool bleiben und auf unsere Chance warten, um sie dann aber auch zu nutzen", so der Cheftrainer, der sich freut, dass über 10 000 Fans ins Stadion kommen: "Es liegt an uns. Sind wir erfolgreich, kommen die Zuschauer fast von alleine. Ich hoffe, dass sie nicht nur zahlenmäßig, sondern auch lautstark da sein werden."

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