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Für den Schweriner SC heißt es heute hopp oder top : Mit gelber Wand durch den Golden Set

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Die Spannung könnte kaum größer sein. Heute Abend ab 19 Uhr gilt es für die Volleyballerinnen des Schweriner SC. Entweder sie kämpfen weiter um die Meisterschaft, oder der Traum von der Titelverteidigung ist geplatzt.

svz.de von
erstellt am 28.Mär.2012 | 09:38 Uhr

Schwerin | Die Spannung könnte kaum größer sein. Denn heute Abend ab 19 Uhr gilt es für die Volleyballerinnen des Schweriner SC. Entweder sie kämpfen weiter um die deutsche Meisterschaft, oder der Traum von der Titelverteidigung ist früh geplatzt. Die Ausgangslage ist ganz einfach: Die Mannschaft von SSC-Trainer Teun Buijs benötigt heute gegen den VfB Suhl im Rückspiel des Play-off-Viertelfinales zwei Siege. Nach dem 2:3 vom Sonntag in Thüringen müssen die Gastgeberinnen erst das Spiel gewinnen - egal wie. Dann folgt im Anschluss der entscheidende Golden Set, der wie ein Tiebreak bis 15 Punkte gespielt wird. "Da kann alles passieren. Das ist ein Finale. Wir werden weiter nach unserer Philosophie vorgehen - Punkt für Punkt spielen", sagt Teun Buijs.

"Wir haben am Sonntag nicht schlecht gespielt, es war ein enges Match. Wir haben aber noch Luft nach oben mit dem Aufschlag und in der Feldabwehr", weiß der niederländische Coach der Schweriner, wo es einiges zu verbessern gibt. Denn die Suhler Außenangreiferinnen Vendula Merkova und Martina Utla hatten es den SSC-Damen schwer gemacht. Die beiden gilt es, in den Griff zu bekommen. "Wir müssen von Anfang an voll da sein. Das waren wir in Suhl nicht, ansonsten wären wir hinten heraus erst gar nicht so in Bedrängnis geraten. Suhl war aber im vierten und fünften Satz gut drauf", sagte SSC-Kapitän Julia Retzlaff. Die 24-jährige Außenangreiferin weiß: "Ich denke, wir sind uns der Situation bewusst. Es wird ein ganz schwieriges Spiel."

"In Schwerin wird es zwar nochmal eine Nummer härter als im Hinspiel. Aber der SSC muss uns zweimal schlagen, das heißt, dass wir zweimal die Chance haben, ins Halbfinale einzuziehen. Wir haben aber auch genug Respekt vor Schwerin und können die Situation realistisch einschätzen. Dass ein Topteam wie Schwerin gegen uns über die volle Distanz gehen muss, ist schon ein schönes Gefühl", sagte Suhls Trainer Felix Koslowski im Interview mit der DVL. Und beim SSC zeigt man ebenfalls Respekt: "Felix ist auch ein taktischer Coach. Der kann im Spiel ganz schnell umstellen", so Koslowskis Gegenüber.

Vor allem wird es auch auf die Nervenstärke ankommen. Dass die Schwerinerinnen da einiges drauf haben, zeigte das Pokalfinale Anfang des Monats in Halle/Westfalen. Beflügelt von den Fans in ihren gelben T-Shirts (die viel zitierte gelbe Wand), konnte die SSC-Damen gegen Vilsbiburg nichts aus der Ruhe bringen und sie gewannen souverän. Genau auf diese Unterstützung setzen die Gastgeberinnen auch heute. Wer sich bislang noch kein Ticket gesichert hat und sein gelbes Pokal-Shirt mitbringt, erhält die Eintrittskarte für sechs Euro - auch noch als Dankeschön an die Fans, die den SSC in Halle/Westfalen lautstark angefeuert haben. Da der SSC mit einem großen Zuschauerandrang rechnet, sollten alle, die noch kein Ticket haben, rechtzeitig in der Arena sein. Die Abendkasse öffnet um 17.30 Uhr. Aufgrund der Absperrung des Areals um die abgebrannte Laufhalle muss der SSC einen Notkassenbereich am Eingang von der von-Flotow-Straße errichten. Auch nur über diesen Eingang kommt man in die Arena.

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