Mit einem Sieg in die nächste Runde

von
16. Dezember 2010, 11:47 Uhr

Schwerin | Alles oder nichts heißt es heute für die Volleyballerinnen des Schweriner SC, will man nicht auch das zweite Saisonziel schon vorzeitig aus den Augen verlieren. Nach dem Ausscheiden im Achtelfinale des nationalen Pokals geht es um 19 Uhr um das Weiterkommen im europäischen Challenge Cup. Das Hinspiel vor einer Woche hatten die SSC-Damen bei ZOK Rijeka mit 3:0 gewonnen. Für das Rückspiel heißt das nichts anderes, als dass man heute gewinnen muss. Sollten die Gastgeber verlieren, kommt es zum golden set (wird wie der Tiebreak bis 15 Punkte gespielt).

"Ich bin mir ganz sicher, dass wir das Spiel gewinnen werden. Wir werden den Gegner noch besser in den Griff bekommen als in Rijeka. Wir kennen jetzt noch mehr die Schwächen", sagt SSC-Trainer Tore Aleksandersen. Der Norweger wird heute sicherlich auch mit einer anderen Mannschaftsaufstellung antreten als noch vor einer Woche. In Rijeka liefen im Startsechser Nadja Schaus und Janine Völker auf Außen, Anja Brandt und Berit Kauffeldt im Mittelblock, Denise Hanke im Zuspiel und Patricia Thormann auf Diagonal und als Libera Lisa Thomsen auf. Doch die SSC-Damen müssen heute wohl auf Janine Völker verzichten. Der Blondschopf knickte am Dienstag im Training um und musste gestern bei den Übungseinheiten passen. "Mal sehen, wie es mit Janine vielleicht morgen früh wird", so Aleksandersen gestern. Aber mit den Außenangreiferinnen Vendula Adlerova, die vergangene Woche mit einer Knöchelblessur aussetzte, und Julia Retzlaff stehen wieder zwei bewährte Kräfte zur Verfügung. "Wir probieren bis Donnerstag noch ein paar Dinge aus", hatte der Trainer schon am Montag auf der Pressekonferenz gesagt. Kann gut sein, dass Mittelblockerin Patricia Thormann, die des öfteren in der Vergangenheit auf Diagonal eingesetzt wurde, wieder auf ihre angestammte Position zurückkehrt. Aber egal, wo die 31-Jährige spielt, wenn sie mit ihren Einbeiner-Angriffen durchkommt, hat es jeder Gegner schwer. So könnten für die Diagonalposition Nadja Schaus oder Maja Pachale in Frage kommen. Mal sehen, was sich der norwegische Trainerfuchs einfallen lässt. Aber er wird sich etwas einfallen lassen, damit sein Team für den Gegner unberechenbarer ist.

Heute von 10 bis 11 Uhr trainieren die SSC-Damen erstmals in der Sport- und Kongresshalle für diese Europapokalpartie. Denn bis gestern Mittag war sie noch durch die Teilnehmer einer Fachtagung besetzt. So wirbelten gestern ab 14 Uhr fleißige Helfer in der großen Spielstätte und verlegten den Boden. Der muss eine Nacht liegen, bevor er betreten werden darf. "Sicher wäre es positiver gewesen, wenn wir hätten öfter dort trainieren können. Aber auf der anderen Seite kennen viele Mädels die Halle aus den vergangenen Jahren, sodass das kein großes Problem sein dürfte", meint der Trainer.

Der Gast landete gestern ohne Probleme pünktlich am Flughafen Schönefeld und war am frühen Abend in Schwerin. ZOK Rijeka trainierte genauso wie der SSC noch in der Arena am Lambrechtsgrund. Heute nach dem SSC machen sich die Kroatinnen mit der Sport- und Kongresshalle bekannt. Auch international ist es Vorschrift, dass dem Gast zumindest für eine Trainingseinheit die Spielstätte zur Verfügung stehen muss.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen