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18. Oktober 2017 | 13:29 Uhr

Mintál: "Momentan kein gutes Gefühl"

vom

svz.de von
erstellt am 04.Dez.2011 | 08:10 Uhr

fürth | Ein Hanseat bekam auch nach dem 0:3 noch Sympathiebekundungen: Marek Mintál. Einige Fans des 1. FC Nürnberg, seines vorherigen langjährigen Vereins, waren extra wegen ihm gekommen, hielten zur Begrüßung u. a. fünf Tafeln mit jeweils einem Buchstaben hoch: MAREK.

Das freute den Slowaken. Was allerdings das Abschneiden betrifft, "hatte ich mir die Rückkehr anders vorgestellt, ganz klar. Momentan ist es kein gutes Gefühl. Wir haben probiert, so wenig Fehler wie möglich zu machen, aber wir sind nicht präsent nach vorne, machen keinen Druck. Und dann werden wir bestraft, bekommen drei Tore, und das ist im Fußball entscheidend. Fürth war klar besser", so der Slowake.

Für Rostocks Kicker gab es aus dem vollbesetzten Gäste-Block nach der erneut klaren Pleite Pfiffe. Vereinzelt warfen erzürnte Fans sogar mit Gegenständen nach Spielern.

Es ehrt die Mannschaft, dass sie sich wenig später trotzdem noch einmal geschlossen zu ihren Anhängern begab. Tobias Jänicke: "Die fahren Hunderte Kilometer und haben ein Recht darauf, uns ein paar Fragen zu stellen. Wir wollten aggressiv reingehen und dazwischenhauen, aber wir haben uns keine Chance erspielt, es Fürth zu einfach gemacht. Wir müssen wieder mehr Leben reinbekommen."

Die dritte Niederlage in Folge mit zusammen elf Gegentoren macht den Arbeitsplatz von Coach Peter Vollmann nicht sicherer. Manager Stefan Beinlich: "Er ist im Moment unser Trainer, und das bleibt er, solange der Vorstand nichts anderes entscheidet." Das Gremium berät wieder am Montag.

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