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FC Hansa Rostock : Mintál: "Dynamo schlagen, hurra Weihnachten"

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"Dynamo schlagen, hurra Weihnachten" - mit diesen vier Worten macht Rostocks Offensivmann Marek Mintál deutlich, worum es ihm am Sonntag im "Heim-Geisterspiel" des FC Hansa in der 2. Bundesliga gegen Dresden geht.

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erstellt am 16.Dez.2011 | 09:57 Uhr

Rostock | "Dynamo schlagen, hurra Weihnachten" - mit diesen vier Worten macht Rostocks Offensivmann Marek Mintál deutlich, worum es ihm am Sonntag im "Heim-Geisterspiel" des FC Hansa in der 2. Fußball-Bundesliga gegen Dresden (13.30 Uhr DKB-Arena) geht. "Für uns alle ist es eine ganz, ganz wichtige Partie. Wir brauchen unbedingt die drei Punkte", sagte der Kicker.

Neben Trainer Wolfgang Wolf verfügt auch der Slowake über Erfahrung in einem Duell unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Beide standen 2004 in Nürnberg unter Vertrag, als die Begegnung in Aachen wiederholt werden musste. Seinerzeit wurde der Coach in der ersten Partie von einem Wurfgeschoss am Kopf getroffen (November 2003). "Ich nehme es gelassen. Diesmal habe ich ja keine Aktie dran. Damals hat es schon ganz schön wehgetan und hätte auch schlimmer für mich ausgehen können", erklärte Wolfgang Wolf.

Das Geisterspiel gewann im Übrigen Aachen mit 3:2, obwohl Mintál die Nürnberger mit 1:0 in Führung gebracht hatte: "Das ist schon ein komisches Gefühl, wenn du ein Tor schießt und nichts passiert, außer dass dich zehn Teamkollegen verfolgen."

Überhaupt ist der 34-Jährige neugierig auf die Atmosphäre im Rostocker Stadion. "Es hat eine Kapazität für

30 000 Leute, und am Sonntag ist keiner da. Das ist schon etwas vollkommen Neues für uns. Es fühlt sich vielleicht an wie ein Freundschaftsspiel oder Training. Doch das ist es nicht. Ich weiß nicht, wie wir damit umgehen werden", so der Offensivmann, für den die fehlenden Anhänger jedoch keine Ausrede sind: "Im Spiel denkt man nicht darüber nach. Es kommt nur darauf an, dass die drei Punkte hier zu Hause bleiben. Vor allem für unseren Kopf wären sie sehr wichtig. Dann würden wir mit einem guten Gefühl und wieder mehr Hoffnung im neuen Jahr weitermachen."

Aber auch Wolfgang Wolf ist gespannt, wie die Truppe mit den leeren Rängen umgehen wird. "Das darf uns nicht stören. Die Mannschaft muss von Beginn an erkennen lassen, was wir wollen und dass nur wir den Sieg holen werden. Auch wenn die Zuschauer bei diesem Ost-Duell fehlen. Das Spiel hat für sich genügend Reize. Man braucht nur auf die Tabelle zu schauen, wo wir stehen, und dann weiß jeder, worum es geht", so der 54-Jährige.

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