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Michael Hartmann und Jo Stock komplettieren das Trainerteam

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erstellt am 10.Jun.2010 | 08:33 Uhr

Rostock | Das Trainerteam des Fußball-Drittligisten FC Hansa ist komplett: Der bisherige A-Junioren-Coach Michael Hartmann und Jo Stock als Torwarttrainer werden die Assistenten von Peter Vollmann. "Dies ist ein weiterer wichtiger Schritt für den Neuaufbau", sagte Rostocks Vorstandschef Bernd Hofmann.

Hartmann (167 Erst- und 120 Zweitliga-Partien davon 14 sowie 33 für den FC Hansa) wird bis Saisonende neben seiner Funktion bei den Profis zudem die A-Junioren des Vereins weiter betreuen. Mit dieser Mannschaft holte er in der Bundesliga die Meisterschaft in der Staffel Nord/Nordost und qualifizierte sich für das Halbfinale um die deutsche Meisterschaft. "Das ist eine neue Herausforderung für mich, auf die ich mich sehr freue. Ich will mich einbringen und dazulernen. Hauptaufgabe für mich ist die Unterstützung von Peter Vollmann", sagte Michael Hartmann, der in der kommenden Saison zudem die Schnittstelle zwischen Lizenz- und Nachwuchsbereich bilden wird.

Komplett neu bei Hansa ist dagegen Jo Stock, der zuletzt beim Regionalligisten 1. FC Magdeburg arbeitete. Der 46-Jährige ist in Monheim am Rhein geboren und hat neben sportlicher Fachkompetenz zudem bereits schauspielerisches Können bewiesen. Im Film "Das Wunder von Bern" spielte Stock den deutschen Nationaltorhüter Toni Turek. "Er hat ein klares Konzept für alle Keeper im Verein. Das heißt, dass er sich neben den Profi-Torhütern auch um die Jugend kümmern wird. Das war uns ganz wichtig, denn wir wollen die jungen Torleute an den Profi-Kader heranführen", erklärte Hansa-Manager Stefan Beinlich.

Aber was wird nun aus der Schauspielerei? "Wenn ein Angebot kommen sollte, dann prüfe ich es, ob es zeitlich geht. Das ist mit dem Verein so abgesprochen. So habe ich es auch in Babelsberg und Magdeburg gehalten, wo ich Ende letzten Jahres entlassen worden bin", sagt Stock und schiebt nach: "Punktuell mal einen Tag, das passt ganz gut."

Und dann bricht Jo Stock eine Lanze für den FC Hansa. "Erst einmal denke ich ganz an Rostock. Ich habe hier eine super Aufgabe gefunden, wollte schon länger zu Hansa." Das ist ungewöhnlich bei einem, der in seiner Vita die Dialekte Kölsch und Rheinisch extra hervorhebt. "Seit der Wende habe ich ein ganz großes Augenmerk auf Hansa gelegt. Ich weiß auch nicht, wieso das so ist", meint er dazu. Da bleibt nur noch eine Frage offen: Kommt nach dem "Wunder von Bern" jetzt das "Wunder von der Waterkant" - sprich die sofortige Rückkehr des FCH in Liga zwei? "Auf jeden Fall!", verkündet Stock wie aus der Pistole geschossen.

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