FC Hansa Rostock : Mehr als nur Kader-Füller

<strong>Etwas überraschend </strong>rückte Linksverteidiger Ronny Marcos von den A-Junioren zu den Profis auf. Jetzt will der 18-Jährige seine Chance aber auch nutzen und 'oben' bleiben. <foto>Klaus Feuerherm</foto>
Etwas überraschend rückte Linksverteidiger Ronny Marcos von den A-Junioren zu den Profis auf. Jetzt will der 18-Jährige seine Chance aber auch nutzen und "oben" bleiben. Klaus Feuerherm

"Sie sind ein fester Bestandteil der Mannschaft und nicht nur dazu da, um den Kader aufzufüllen. Es sind alles gute Jungs", sagt Trainer Wolfgang Wolf über die Youngster, die zuletzt noch bei den A-Junioren aufliefen.

svz.de von
22. Juni 2012, 07:45 Uhr

Rostock | "Sie sind ein fester Bestandteil der Mannschaft und nicht nur dazu da, um den Kader aufzufüllen. Es sind alles gute Jungs", sagt Trainer Wolfgang Wolf. Der Chefcoach des Fußball-Drittligisten Hansa Rostock bezieht sich dabei auf Nils Quaschner, Andreas Pfingstner und Ronny Marcos, die im vergangenen Jahr noch bei den Bundesliga-A-Junioren des Clubs aufliefen.

Und die Nachwuchskicker scheinen den Vorschusslorbeeren des 54-Jährigen gerecht werden zu wollen. Quaschner gelang beim 11:0 im Test in Velten gleich ein Hattrick. "Er hat Potenzial, ist schnell, durchsetzungsstark und dynamisch. Ich bin überzeugt von ihm, sonst hätte ich ihn ja auch nicht zu den Profis hochgezogen", sagt Wolf, der Marcos bei einem internen Trainingsspiel entdeckte: "Da hat er mir gefallen. Ich habe ihn mir dann noch mal angeschaut und entschieden, dass er während der Vorbereitung erst mal mitmachen soll."

"Ich war selbst ein bisschen erstaut, habe mich aber natürlich sehr gefreut. Jetzt will ich alles tun, damit ich oben bleiben darf", so Ronny Marcos, der in Oldenburg geboren wurde und vom VfB Lübeck den Weg nach Rostock fand. Sein Vater kommt aus Mosambik, während seine Mutter Deutsche ist. Mittlerweile wohnen die Eltern auf Fehmarn.

Seit etwa vier Jahren trägt Marcos seine Rastalocken, die mittlerweile zu einem echten Markenzeichen wurden: "Das kann man schon so sagen. Jedenfalls werde ich nicht übersehen."

Der Dritte im Bunde - Andreas Pfingstner - versucht in der Innenverteidigung Druck auf die Etablierten auszuüben, wohl mit Erfolg: "Er gefällt mir richtig gut", sagt Wolf.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen