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FC Hansa Rostock : Marc Fascher kritisiert Vorgänger Wolf

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Sieben Partien ohne Sieg und nur einen mageren von 21 möglichen Punkte eingefahren: Von Abstiegskampf will Hansa-Trainer Marc Fascher vor dem Heim-Duell gegen den Tabellenletzten SV Darmstadt aber nicht sprechen.

svz.de von
erstellt am 07.Feb.2013 | 07:38 Uhr

Rostock | Sieben Partien ohne Sieg und nur einen mageren von 21 möglichen Punkte eingefahren: Von Abstiegskampf will Hansa-Trainer Marc Fascher vor dem morgigen Heim-Duell (14 Uhr in der DKB-Arena) gegen den Tabellenletzten SV Darmstadt aber nicht sprechen. "Ich gucke nach vorne und denke positiv. Wir werden alles versuchen, um in die Erfolgsspur zurückzukommen", erklärt der 44-Jährige.

Außerdem betrachtet der Fußball-Lehrer die zurückliegenden sieben Partien getrennt voneinander und geht dabei indirekt mit seinem Vorgänger Wolfgang Wolf ziemlich hart ins Gericht. "Weh tun uns die fünf Spiele ohne Sieg vor der Winterpause. Da hat man gesehen, dass die Mannschaft auf dem Zahnfleisch gekrochen ist. Jetzt ist sie fit", so der Chefcoach.

"Alles, was schief laufen konnte, ist schief gelaufen."

Dennoch langte es in den ersten beiden Duellen gegen Münster (0:2) und in Chemnitz (1:2) nicht zum erhofften Erfolgserlebnis. "Sicher hätte uns ein dreckiges Unentschieden auch mal gut zu Gesicht gestanden. Aber momentan läuft alles wie verhext gegen uns. Es kamen einige Nackenschläge zusammen. Man braucht sich bloß einmal die beiden Handelfmeter anschauen. Das sah schon ein bisschen nach Slapstick aus. Alles was schief laufen konnte, ist schief gelaufen. Unser Problem ist, dass wir die gute Vorbereitung, die wir absolvierten, bislang nicht in Punkte umsetzen konnten", sagt Fascher.

Angesichts von Platz zehn und sechs Zählern Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz hält er nichts von Panikmache: "Das heißt ja nicht, dass wir blauäugig sind. Wir brauchen es aber auch nicht groß zu thematisieren. Das bringt ja nichts. Vielmehr konzentrieren wir uns auf den nächsten Gegner und beschäftigen uns damit, wie wir den Bock endlich umstoßen können."

Der kommende Kontrahent heißt Darmstadt und steckt als Tabellenschlusslicht bereits mitten im Kampf um den Klassenerhalt. Ein Selbstläufer wird die Aufgabe für die unter Druck stehenden Ostseestädter daher nicht. "Man sagt immer so einfach, dass Spiele gegen einen Letzten Pflichtaufgaben sind. Aber im Fußball funktioniert das so einfach nicht, ist die Tabellenkonstellation im Grunde egal", warnt Fascher, der einige Änderungen in der Start-Elf ankündigt: "Wir werfen zwar nicht alles über den Haufen. Aber in der Trainingswoche haben einige doch ganz schön Druck gemacht."

Hansa intern:

Spielmacher Nico Zimmermann plagt sich weiterhin mit einem Pferdekuss herum, den er beim 1:2 in Chemnitz erlitten hatte. Der 27-Jährige nahm zwar gestern wieder am Mannschaftstraining teil, lief laut Trainer Marc Fascher aber nicht ganz rund.

Für das Duell gegen das Schlusslicht rechnen die Rostocker derzeit mit 7000 bis 8000 Besuchern und hoffen, dass sich noch viele Kurzentschlossene finden, um die Truppe zu unterstützen. Das Abschlusstraining findet heute um 13.30 Uhr statt.

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