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FC Hansa Rostcok : Marc Fascher: "Ich bin kein Träumer"

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Zur Winterpause beträgt der Rückstand auf die Aufstiegsränge für den FC Hansa Rostock 14 Zähler. Trainer Marc Fascher schreibt den Aufsteig ab und will aus einem Durchschnittsteam eine gute Mannschaft machen.

svz.de von
erstellt am 19.Dez.2012 | 06:25 Uhr

Rostock | Graues Mittelmaß: 29 Punkte und Platz zehn stehen für den Fußball-Drittligisten FC Hansa Rostock zur Winterpause zu Buche. 14 Zähler beträgt der Rückstand auf die Aufstiegsränge. Zehn Punkte Vorsprung haben die Norddeutschen auf die Abstiegsplätze. "Wir stehen momentan dort, wo wir stehen - im Niemandsland der Tabelle", sagte FCH-Trainer Marc Fascher.

Dabei hatten die Ostseestädter nach dem Absturz in die Drittklassigkeit den direkten Wiederaufstieg angepeilt. Damals noch unter Coach Wolfgang Wolf, der aber Anfang September aufgrund sportlichen Misserfolgs - neun Punkten aus acht Partien - seinen Hut nehmen musste und durch Fascher ersetzt wurde. Von diesen Ansprüchen ist der Verein mittlerweile jedoch meilenweit entfernt und der Coach nimmt auch den letzten größten Optimisten unter den Hansa-Anhängern die Hoffnung auf den Aufstieg. "Ich bin kein Träumer, und deswegen nehme ich das Wort gar nicht erst in den Mund. Wir sollten schon auf dem Boden bleiben und alles im Blick behalten", erklärte der 44-Jährige.

Doch Mittelmaß ist nicht der Anspruch von Fascher. Daher ist er mit dem Verlauf der Spiele unter seiner Regie auch nicht zufrieden. Vor allem die fünf sieglosen Partien zum Abschluss, als die Rostocker einen von 15 möglichen Zählern einfuhren, wurmten den Fußball-Lehrer. "Das habe ich in meiner bisherigen Laufbahn noch nicht erlebt", so der Trainer, dessen Ehrgeiz dadurch aber zusätzlich angestachelt wurde: "Das Ziel muss es jetzt sein, aus einem Durchschnittsteam eine gute Mannschaft zu machen. Um aufzusteigen, benötigt man aber eine sehr gute Mannschaft. Der Karlsruher SC macht uns vor, wie es gehen kann. Alemannia Aachen hingegen zeigt, wie man es nicht machen sollte."

Mitabsteiger Aachen übernahm sich finanziell, meldete Insolvenz an und rangiert auf Rang 18. Der KSC, im vergangenen Jahr ebenfalls Zweitligist, kletterte hingegen mit neun Siegen in Serie vom 18. auf den zweiten Platz. "Das Ziel Wiederaufstieg ist weit weg. Ich weiß gar nicht, ob man es im Feldstecher überhaupt noch sehen kann", so Fascher.

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