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FC Hansa Rostock : "Man merkt, dass vieles noch nicht stimmt"

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Auswärts kriegt der FC Hansa in der 3. Fußball-Liga auf die Socken, zu Hause aber steht bislang die volle Punktzahl. So soll es auch nach dem Duell mit dem Chemnitzer FC am Sonntagmittag ab 14 Uhr in der DKB-Arena sein.

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erstellt am 12.Aug.2012 | 01:55 Uhr

Rostock | Auswärts kriegt der FC Hansa in der 3. Fußball-Liga auf die Socken (Unterhaching 0:3, Münster 2:5), zu Hause aber steht bislang die volle Punktzahl (Stuttgarter Kickers 2:1, Babelsberg 4:1). So soll es auch nach dem Duell mit dem Chemnitzer FC morgen ab 14 Uhr in der DKB-Arena sein.

"Ich hoffe, dass wir da wieder anders auftreten, mutiger, couragierter. Die Mannschaft muss sich besinnen auf das, was sie kann, die Zweikämpfe annehmen und kompakt stehen. Wir müssen die Torflut verhindern", fordert Trainer Wolfgang Wolf, dem der Mittwoch-Auftritt seiner Truppe in Westfalen noch schwer im Magen liegt. "Wir sind ja in Münster nur nebenhergelaufen, hielten nicht dagegen. Wir bekommen zu früh das 1:2, sind beim Freistoß vor dem 2:2 nicht hellwach, da haben zwei Spieler alle überrascht. Das waren zwei dumme Gegentore, und dann ist die Angst vor Fehlern da. Daran, dass wir auf Deutsch gesagt die Flatter kriegen, merkt man, dass vieles noch nicht stimmt."

So beschreibt der 54-Jährige das gegenwärtige Hauptproblem: "Im Spiel geht’s über gewonnene Zweikämpfe, und da müssen wir uns enorm verbessern. Das betrifft alle - das Abwehrverhalten fängt vorne an. Wobei, sie laufen ja, ackern und tun. Sie wollen es aber spielerisch lösen und halten einfach den Fuß hin, statt aggressiv aufzutreten. Da muss man auch mehr Körpersprache zeigen. Sie fangen das einfach falsch an. Und wir müssen uns im positiven Sinne auch verbal dagegenstemmen, wenn es mal nicht so läuft." Offensiv drückt der Schuh weniger. Dafür stehen vier Tore gegen Babelsberg und in Münster die 2:0-Führung plus gute Phase nach dem 2:4 mit drei glasklaren Chancen.

Platz zwölf mit der Hälfte der möglichen Punktzahl und 8:10 Toren - den Saisonstart des FC Hansa muss man vielleicht nicht gleich in die Tonne treten, aber stimmiger, runder hätte man ihn sich schon gewünscht. Wolf: "Die Situation ist nicht schön, es kommt auch viel Unruhe rein von draußen, obwohl erst vier Spieltage um sind. Doch damit müssen wir leben. Wir wollen nichts beschönigen, sind aber noch weit weg von Hektik und Panik. Wir lassen uns nicht groß was einreden." Personell wird der Trainer, ließ er durchblicken, Änderungen vornehmen. Tom Weilandt habe große Chancen zu spielen. Weiter spielen: Burghausen - Darmstadt, Osnabrück - Erfurt, VfB Stuttgart II - Stuttgarter Kickers, Halle - Unterhaching, Heidenheim - Babelsberg, Wehen Wiesbaden - Münster, Borussia Dortmund II - Saarbrücken, Aachen - Offenbach, Bielefeld - Karlsruhe (alle heute)

Hansa intern:
Der FC Hansa erwartet für morgen 10 000 bis 12 000 Zuschauer. Die Stadionkassen öffnen um 10 Uhr. Schiedsrichter ist der frühere FIFA-Referee Peter Sippel. Der 42-jährige Diplom-Betriebswirt vom FC Würzburger Kickers leitete u. a. acht A-Länderspiele. Um auch Verteidiger Ronny Marcos (18), der spät Schulschluss hatte, die komplette Teilnahme zu ermöglichen, wurde das gestrige Training extra um eine halbe Stunde nach hinten verlegt. Denis Berger und Rick Geenen sind angeschlagen, haben Adduktorenprobleme, sollten jedoch morgen einsatzfähig sein. Das erhofft sich Wolfgang Wolf auch von Stephan Gusche.

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