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19. November 2017 | 22:52 Uhr

FC Hansa Rostock : Luxusproblem auf links

vom

Hansa-Coach Wolfgang Wolf hat ein echtes Luxusproblem zu lösen. Wer besetzt die linke Seite beim Auswärtskick in Aachen? Nach dem Auftritt gegen den MSV Duisburg gibt es eigentlich keinen Grund die Formation zu ändern.

svz.de von
erstellt am 15.Feb.2012 | 07:34 Uhr

Ros-tock | Hansa-Trainer Wolfgang Wolf hat bis zum Sonntag ein echtes Luxusproblem zu lösen. Wer besetzt die linke Seite des Rostocker Fußball-Zweitligisten beim Auswärtskick in Aachen?

Nach dem in der Art und Weise überzeugenden Auftritt gegen den MSV Duisburg und dem zweiten Saisonsieg (4:2) gibt es für den 54-Jährigen eigentlich keinen Grund - bis auf die Gelb-Sperre von Pannewitz - die Formation zu ändern.

Allerdings müsste dann Kapitän und Routinier Sebastian Pelzer, der gegen die Zebras gesperrt fehlte, auf der Bank Platz nehmen.

Sein Vertreter im Duell mit dem MSV konnte jedenfalls überzeugen. Timo Perthel setzte jede Menge offensive Akzente und bereitete mit seinen Freistößen auch zwei Treffer vor. "Wir haben das immer wieder geübt. Zum Glück hat es jetzt auch endlich mal im Spiel geklappt. Das gibt uns Selbstvertrauen für die nächsten Aufgaben", sagt Perthel.

Die Position des Linksverteidigers ist ihm nicht unbekannt. Immerhin agierte er im vergangenen Jahr beim österreichischen Erstligisten Sturm Graz hinten links und holte mit dem Club den Meistertitel. Eine große Umstellung war es daher für ihn nicht. "Na klar weiß ich, was ich dort machen muss. Der Trainer hat gesagt, dass ich mich immer wieder vorne mit einschalten soll. Und das hat ganz gut geklappt."

Eine Änderung auf dieser Seite fällt aber auch dadurch schwer, dass Tobias Jänicke sich auf dem aufsteigenden Ast befindet, gegen Duisburg endlich mal wieder überzeugte und einen Treffer erzielte. "Ich freue mich, dass ich eine Chance von Beginn an erhalten habe. Und mit einer ordentlichen Leistung sowie einem Tor habe ich es gedankt. Wir zeigten von Beginn an, dass wir gewinnen wollten", erklärte Jänicke, wenngleich er einräumte, dass bei seinem Treffer auch eine Menge Glück dabei war: "Der Ball kam vom Gegner. Aber solche Szenen hatten wir sonst nicht. Die muss man sich eben erarbeiten. Wir waren immer mit drei, vier Leuten im Strafraum und haben für Gefahr gesorgt. Das müssen wir nach Aachen mitnehmen."

Die Harmonie und Durchschlagskraft des Duos Perthel/Jänicke könnte daher in der Konsequenz dazu führen, dass Hansa-Kapitän Pelzer seine Gelb-Sperre teuer bezahlen muss.

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